Donnerstag, 28. Februar 2008

TÜV

Jaja, ihr mit euren Vorurteilen! Jeder, der den Titel gelesen hat, denkt sich jetzt bestimmt, dass ich schon wieder Car-Dämitsch produziert hab und deshalb jetzt mit dem Auto zum TÜV muss... Ist natürlich völlig falsch. Es geht wieder um die Bewerbung zur Diplomarbeit. Denn: Heut morgen kam ne Einladung zum Vorstellungsgespräch zum TÜV Rheinland nach Köln. Ist natürlich jetzt ein echter innerer "Annäherungs-Annäherungs"-Konflikt, wie er schon theoretisch im Zink-Skript beschrieben wurde. (Man muss sich zwischen zwei positiven Sachen entscheiden). Auf jeden Fall werde ich mal hingehen und hart um die Bedingungen pokern. Soll heißen: Unter zwei französischen Praktikantinnen in meiner Abteilung läuft nix *g

Aber so schnell sind die beim TÜV eh nicht: Termin ist noch unbestimmt (weil die sich noch intern irgendwie abstimmen müssen) und auf jeden Fall erst nach den Osterferien. Bis dahin hab ich schon lange bei Panacol angefangen (die mir eig. auch viel sympatischer waren). Und wenn die beim TÜV da alle so schnell zu potte kommen, sind die potentiellen Praktikantinnen dort schon alt und runzelig.... Aber vielleicht treff ich dort den Scharping wieder ;-) Und wenn man bedenkt, dass von meinen 10 Bewerbungen nach wie vor 7 völlig unbeantwortet sind, dann will ich nicht wissen, was für ne Uropa-Rentner-Truppe in der Großindustrie so schafft.

Werd aber trotzdem mal hingehgen, vielleicht kann ich die davon überzeugen mir nach der Diplomarbeit sofort ne 350.000 € Jahresgehalt Festanstellung zu geben. Natürlich Bezahlung schwarz und über Lichtenstein. Aber jetzt ist genug gelästert, die Industrie ist mein Freund, denn von selbst baut sich der PC, mit dem ich den Blödsinn hier schreiben kann, auch nicht. *g

Dienstag, 26. Februar 2008

Mal wieder Zeit für Lerntipps....

Es ist mal wieder Zeit für die neusten Lerntipps vom MrAlbi. Die Klausuren rücken schließlich immer näher. Und das Prinzip bei Klausuren ist ja meistens: "Ich habe ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe". Fliegender Wechsel sozusagen. Aber Lernen macht echt Spass hab ich gemerkt. Grund ist die von mir angewandte einschlägig beste Methode zum Lernen, die sog. Filmszenenmethode. Das soll nicht etwa bedeuten, dass man jetzt sein Skript mit ins Kino nehmen soll. Das bedeutet eher, dass man sich, so wie im Traum, irgendeinen Blödsinn vorstellt, der zu den Begriffen passt. Je abstruser, desto besser. Vermutlich find ich die Methode deshalb auch so toll.

Also am besten mal ein ganz einfaches Beispiel. Nehmen wir ganz hypotetisch an, man lernt das tolle Skript vom Zink auswendig. Man liest also gerade das Kapitel über "Formen der Arbeitszufriedenheit" und findet dort eine Reihe sinnloser Begriffe, die lauten:

progressive Arbeitszufriedenheit
stabilisierende Arbeitszufriedenheit
resignierende Arbeitszufriedenheit
Pseudoarbeitszufriedenheit
Fixierte Arbeitszufriedenheit
Konstruktive Arbeitszufriedenheit

Die "klassische Methode" wäre ja jetzt: Man paukt das einen Tag vor der Klausur ins Kurzzeitgedächtnis, kriegt das schon irgendwie zusammen und vergissts nach ner Woche wieder. Eleganter ist da natürlich die Kino-Methode, indem man sich beispielhaft die folgende "Filmszene" mit dazu ausdenkt:

"Ich gehe in den Schreibwarenladen an der Uni und kaufe dort die folgenden Sachen":
Einen blinkenden Kugelschreiber,
einen Stabilo-Filzstift
einen Radiergummi
ein Lineal
einen Uhu-Stick
und einen Zirkel

jetzt kann man sich natürlich fragen "Hä? Was soll das denn jetzt?" Und richtig. Es gibt erstmal keinen Sinn. Aber jetzt verknüpfe ich (im Kopf) die Sachen und stelle mir dabei bildlich vor, wie ich die Sachen aus dem Regal nehme und damit zur Kasse laufe.

Also der blinkende Kugelschreiber ist also superprogressiv und modern, der Stabilo-Filzstift ist vielleicht nicht gerade stabil, aber die Begriffe passen so toll. Der Radiergummi geht aufs resignieren, weil man da schließlich vorher immer was falsch hingeschrieben hat, wenn man mal was radieren muss. Ein Lineal hab ich in der Schule immer als Pseudo-Geodreieck misbraucht, weil ich zu faul war mir eins zu kaufen. Der Klebstoff fixiert Sachen und der Zirkel hilft beim konstruieren. Also eigentlich alles ganz logisch verknüpft, nur halt um 2 Ecken gedacht.

Der klassiche Lernprofi sagt jetzt natürlich: "ahja, super Sache, aber mein Skript ist so dick, da komm ich doch mit den Filmszenen durcheinander!" Haha, die Methode ist natürlich auch noch lange nicht zu Ende. Da hilft dann natürlich die Stufe 2 des ganzen. Verknüpfe die Filmszenen logisch zu einem FILM, der sich immer an den richtigen Orten abspielt! Soll heißen: Man läuft in Gedanken immer den selben Weg entlang und lässt die Filmszenen thematisch "Nebeneinander" dort abspielen, wo die Themengebiete zusammenpassen.

Für die Zink-Geschichte laufe ich also z.B. von meiner Wohnung aus an die Uni. Die Strecke bin ich 1000 mal gelaufen und kenne alles (bildlich) auswendig. Das erste Kapitel spielt so also daheim im Schlafzimmer, dann geht es unter die Dusche und in den Keller etc.. Am Ende bin ich dann an der Uni im Chemiegebäude und später dann sogar in der Stadt irgendwo angekommen. Man braucht natürlich ein paar kreative Ideen, aber ich finde so macht das Lernen wesentlich mehr Spass, als einfach nur stur was auswendig zu lernen.

Und es ist ein echt guter Film geworden. 17 Seiten Drehbuch, es gibt alles, was ein Hollywoodschlager so braucht. Sex, Drogen und Gewalt. Ein echter FSK 21 Film sozusagen. Aber es gibt ein Happy-End, denn am Ende stirbt der Superheld des Films (also ich). ;-) Achso, die URL zum Film ist: http://docs.google.com/Doc?id=dfzt5xcf_0csz5vfcr
Ich hoffe nur, der Blödsinn wird NIE wirklich verfilmt ;-)

Zusage für Diplomarbeit

Normalerweise ärger ich mich ja, wenn vor 10 das Telefon klingelt. Eigentlich ärger ich mich teilweise auch noch, wenns "schon" um 16 Uhr klingelt. Aber heute war das mal anders. Es gab ne Zusage zur Diplomarbeit bei untiger Firma.

Beginn: Dienstag 1. April (nein, kein Scherz) und angeblich freuen die sich schon auf mich. Ein Indiz dafür, dass mich dort wohl keiner kennt, hihi. Beim Felix wohnen geht wohl auch klar, sorry@französische Praktikantin ;-) Aber bin ich garnicht traurig drum, es kann Praktikant(innen)technisch eh nur schlechter werden als in den USA, und wenn man im Post weiter unten schon mit so tollen Internetbildern Vorurteile hegt, dann wird man am Ende eh nur enttäuscht sein *g

Zum Fachlichen: Ich werde 30 Wochenstunden als REACh-Process-Owner (REACh = neues EU Chemikaliengesetz) arbeiten und in weiteren 30 Wochenstunden die Ergebnisse zusammenfassen/abstrahieren/in Diplomarbeitsform pressen. Wird also recht locker, dann arbeite ich 10 Wochenstunden weniger als sonst immer ;-). Konkret heißt das, ich (prä-)registriere die Chemikalien bei der Europäischen Chemikalienbehörde, analysiere die unternehmensinternen Stoffströme und werde denen die Prozesse ein bischen umkrempeln. Hab mir mit dem REACh-Thema was tolles ausgesucht hoffe ich. Das Thema ist nämlich sowas von unbeliebt und bescheuert, dass man echt total crazy sein muss, um mit sowas anzufangen. Also genau mein Ding, da alle Attribute auf mich zutreffen. ;-)

Aber es ist ne echte Win-Win-Situation, ich bekomm für die Diplomarbeit schon ganz ordentlich Kohle, darf das machen was mir Spass macht (fachlich betrachtet, Praktikantinnen usw. lassen wir mal außen vor) und die Panacol-Typen bekommen nen ziemlich billigen, aber trotzdem hoch motivierten Diplom-Chemiker.

Sonntag, 24. Februar 2008

Schon wieder Nachtschicht

Jo... Samstag abend ging es wieder in die Nachtschicht. Natürlich nur die beiden Supersingles Gümmi und ich ohne Gangstatus, der Rest des Gangpotentials hatte natürlich wie immer keine Lust/Zeit. Es gab folgende besondere Vorkommnisse bzw. "special exceptions" in der Fachsprache:

Gümmi musste neben seiner Jacke auch noch seine Tel. Nr. an der Garderobe abgeben, die Kollegin sucht grad nen neuen Freund. Hui, hui :-) Vermutlich sah ich dabei zu seriös aus, ich durfte nämlich einfach nur meine Jacke abgeben. Gümmi war davon natürlich gleich mal so nervös, dass er innerhalb von 5 min seine Bezahlkarte verschlampt hat, 5 Euro sinnlos-Cashburn für eine Ersatzkarte ;-)

Drinnen wurden wir dann ZWEIMAL von Schwulen angegraben. Also eigentlich nur der Gümmi. Aber hey, es kann nicht jeder den Gümmi-Knackarsch-Bonus haben ;-) Fernerhin wurden wir noch von einem fertigen Typen gefragt, ob wir ihm Drogen verkaufen können, weil wir noch so fit aussehen. Plötzlich war ich also als kompetenter Ansprechpartner also wieder gut genug und mit am Start. Mein fieser Plan wäre gewesen: "Gib erst Geld, ich hols dann" und ihm dann natürlich keine Drogen verkaufen (man hat ja auch keine, die man verkaufen könnte). Dann soll er nämlich damit mal zur Polizei "Hey, die beiden da haben mir KEINE Drogen verkauft". Dann sag ich gnadenlos "Stimmt". Dieser Spezialtrick empfliehlt sich natürlich nicht bei der Russenmafia. Hm..eigentlich bei garkeiner Mafia wenn ich mirs recht überleg. Bei 3 kräftigen Schlägertypen auch nicht. Eigentlich ist schon bei einem einzigen kräftigen Schlägertyp abzuraten. Bei einem schwachen Schlägertyp mit Messer auch. Naja ok ich sehs ein, der Trick ist schlecht, die zu berücksichtigenden Sonderfälle sind einfach zu groß. ;-)

Was lerne ich daraus? Ich muss mittelfristig meine Ausstrahlung optimieren. Garnichtmal der Mädels wegen, erstmal nicht mehr wie ein Drogendealer auszusehen wäre schonmal ein guter Anfang. Oder ich werde doch noch Professor, denn die denken immer nur an Stoff.

Samstag, 23. Februar 2008

Ohne Worte

Naja unpassend zum Titel, doch ein paar Worte...aber nur die nötigsten, bin immer noch mit Kopfschütteln beschäftigt, denn: Freitag. Big Battle against the Prüfungsamt. ;-) Öffnungszeiten 10.00-12.00. Zumindest offiziell. Es war aber keiner da und auch kein Schild an der Tür. War bestimmt nur ne extended Pinkelpause oder sowas, aber länger als 5 min vor der geschlossenen Tür rumcampen wollt ich jetzt auch nicht. Außerdem gilt das Prinzip "öffentliche Verwaltung": Die Kunden laufen schon nicht weg und kommen halt nächste Woche wieder. Richtig.

Nächste Station: Informatik-Service Center. Dort habe ich erfahren, dass mein Account nicht geht, weil er gelöscht wurde. Und zwar "gelöscht wg EXM" (wegen Exmatrikulation).

Komisch, dass man nichtmal ne Mitteilung bekommt, dass man exmatrikuliert ist?? Oder schicken die das nicht mehr per Post, sondern per Email und es ging an die Martin.Albert@B(!)mx.net adresse, dies garnicht gibt?? Wieder freischalten vom Account geht natürlich nicht, der einzigste, der das hätte machen können ist zur Zeit nicht da. (Wo auch sonst). Aber ich kann ja nen neuen beantragen. Hab ich dann also gemacht.

Aber hey, nichts gegen die öffentliche Verwaltungsstruktur. Muss man bei sowas die Schuld bei sich selbst suchen und an sich selbst arbeiten und nicht immer einfach nur alles auf die andern schieben. Ab sofort frage ich also einfach jede Woche mal nach: "Hey, bin ich eigentlich noch immatrikuliert?"

Donnerstag, 21. Februar 2008

Vorstellungsgespräch

Heutiger Programmpunkt: Vorstellungsgespräch in Frankfurt (Oberursel). Die Frage des Tages war also: Skelletkostüm oder Anzug? Der strategische Plan ist natürlich nach wie vor die Übernahme des Ladens mit der gestern beschriebenen Big-Boss-Tocher-Abschleppen-Taktik. Dazu wäre dann eigentlich ja Skelletkostüm angesagt gewesen, um den Gruselfaktor der Aktion zu unterstreichen. Vorläufig ging dann leider erstmal der Anzug. Man weiß ja nicht, wie die Leute da so drauf sind und man will sich langsam herantasten. Nicht dass sie gleich am ersten Tag den äh richtigen Eindruck von mir bekommen ;-)

Also erstmal ab nach Frankfurt gefahren und mit der Frau Scheff diskutiert. Nicht übermäßig fachlich, eher die potentiellen Rahmenbedingungen. Natürlich hab ich mich auch mal nach der Wohnungssituation erkundigt. Dabei kam dann so nebenbei raus, dass äh gleichzeitig mit mir eine französische Praktikantin anfangen wird und dass ich mit der ja dann in eine WG ziehen kann. WOW, MANN! Ich mein, nicht, dass man im Leben Vorurteile haben soll.... aber.... "Französische Praktikantin"... Ich weiß ja nicht an was ihr da so denkt, aber wenn ich nachts von französischen Praktikantinen träume, sieht das ungefähr so aus:

Und hey: Seit Bill Clinton haben französische Praktikanten ihren strategischen Marktwert vervierfacht! Natürlich wäre das ne supertolle Sache, da kann ich echt mal wieder seit langem meine äh language-Skills aufpeppen und die interkulturelle Kompetenz leveln. ;-) Ich seh schon, das wird ne echt stressige Diplomarbeit, wenn die mich denn nehmen sollten. Schließlich laufen dann gleich drei Projekte parallel: Diplomarbeit, Schefftocher-Aktion und französische Praktikantin. Leider werd ich in der Praxis wohl doch aus Kostengründen beim Felix einziehen, wenn das irgendwie klappt. Und verdammt, Diplomarbeit ist leider kein Praktikum, da muss ich schon mirzuliebe für Ergebnisse sorgen und hab wohl keine Zeit für Zeppelinaktionen... *heul. Aber mit irgendwas muss ich mich ja jetzt hier auch motivieren!

Dienstag, 19. Februar 2008

Diplomarbeitsplatz?

Mist, verdammt. Hab eine Einladung zum Vorstellungsgespräch in Frankfurt (Oberursel) für eine externe Diplomarbeit. Trotz Blog und Studivz-Profil.

Aber warum "verdammt"? Freut man sich da nicht normalerweise? Es gibt da natürlich schon einige Nachteile. Wenn ich dort jetzt genommen werde, ist der "alte" Plan gestorben die Karlsruher-Kuchen-Gang feindlich zu übernehmen und mit Copyrightverletzungsklagen zu überziehen. ;-) Aber leider hab ich ja von Michelin@Karlsruhe per Email ne Absage bekommen und von allen anderen Firmen bisher noch überhaupt keine Rückmeldung. Meine Chance auf Gang-Status@Frankfurt geht dort auch vorläufig noch gegen Null, ich kenn da nämlich "nur" den Felix. Und Gang-Status.... ihr wisst ja, erst ab 3 Personen und so...

Aber ich darf mich nicht zu früh "ärgern", am Ende versemmel ich ohnehin das Interview. Ich werde auf jeden Fall das German Gang Kartenspiel mitbringen und ein paar Videos aus USA zeigen ;-) Der Alternativplan, falls ich dort doch genommen werde, steht aber auch schon: Die (hoffentlich vorhandene) Tochter des Geschäftsführers daten, nach 2 Wochen heiraten und dann den ganzen Laden feindlich übernehmen. Werd mir aber vorher noch vom Jürgen ein paar Flirt-Tipps einholen müssen, bin nämlich etwas aus der Übung.

Vermutlich läuft das aber eher so wie sonst auch: Ich tauche aus dem "Nichts" auf, sorge dann erstmal mit meiner für-alles-total-begeistert-sei und neugierigen Art für jede Menge Wirbel, hinterlasse mit diversen Special-Blödsinnsaktivitäten einen bleibenden "Eindruck" und muss dann aber, wenns am schönsten ist, auch schon wieder weiter zur nächsten Station....

Lerntipps Teil 2

Fortsetzung der Serie "Lernen mit MrAlbi". Unschlagbare Tipps für das Prinzip "Hey, die Klausur ist echt gut gelaufen, ich hätte fast bestanden!"

Heute also Lerntipp Nr. 2: Lerngerüchte, die einfach nicht stimmen.

1) Lerne nur mit Motivation.
Diese Aussage ist natürlich total bescheuert. Dann kann mans auch gleich lassen. Oder kann mir vielleicht mal einer sagen, wann man sich für ProWi mal motivieren kann? Motiviere dich, mit Aussagen wie "Ich hab kein Bock den Scheiss nächstes Semester nochmal zu lernen" oder "Ha! Ich werde den Reini-Benchmark knacken!" Unrealistische Annahmen wie "Ich schreib ne bessere Note als die Eva" sind aber zu unterlassen.

2) Lerne bei absoluter Ruhe
Jaja, ist auch totaler Schwachsinn. Da pennt man ja noch schneller ein, als ohnehin schon. Ein gesundes Mittelmaß zwischen "Am Flughafen lernen" und "bei absoluter Ruhe" ist ganz ok ;-) Und mit Oropax drin hört man das Ohrenpfeifen vom letzten Discobesuch nur noch lauter.

3) Nachts lenkt einen keiner beim Lernen ab
Sicher! Da sind die Leute in USA wach und auch die ganzen anderen Nassbirnen, die ihren Tagesrhytmus verschoben haben. (So wie ich). Die optimale Lernuhrzeit ist so um 8 Uhr früh. Da sind die seriösen Leute schon auf der Arbeit und die fiesen Kiffertypen schon ne Stunde im Bett. Dazu macht es sogar eventuell Sinn den eigenen Tagesrhytmus so zu verschieben, dass man um 7 Uhr morgens aufstehen kann.

4) Stelle einen Lernplan auf
Das allerschlimmste was man tun kann. Da sieht man erstmal, wieviel man überhaupt lernen muss und somit ist die Motivation total im negativen Bereich angekommen. Außerdem gilt: Wer immer nur plant, der kommt währendessen natürlich nicht zum Lernen. Deshalb: Don't do it!

5) Alle 45 min eine kurze Pause einlegen.
Dieser Tipp ist einfach nur von der Zigarettenmafia in die Welt gesetzt worden, um die Leute zum Rauchen anzustiften. Und schaut euch den Chris an, damit lernt man auch nicht besser. Also einfach diesen Pseudotipp ignorieren und 12 Stunden ohne Pause durch. Na gut, eine Pinkelpause ist genehmigt. Besser: Windeln

6) Arbeitsplatz optimal gestalten
Ich sag euch mal was. Wenn man ca. 2 Tonnen Skript pro Fach am Start hat, ist dieser Tipp völlig unpraktikabel. Und das Genie überblickt das Chaos.

7) Vor dem Einschlafen nochmal kurz ins Buch schauen
Auch ein doofer Tipp. Man ist beim Lernen doch eh immer kurz vor dem Einschlafen. Besser ist: Das Buch vor der Klausur aufessen. Nicht dass dadurch der Stoff Matrix-mäßig schnell aufgenommen wird, aber man ist hinterher krank und muss die Klausur nicht mitschreiben.

8) Öfters mal einen Spaziergang
Jaja. Da kommt man also nachts um 3 auf die Idee "Ich mach jetzt nen Spaziergang"??? Da muss man dann aber auch wenigstens ne Bierflasche mitnehmen, dass es pesudomäßig so aussieht als kommt man grad von ner Party. In USA ist das dann natürlich nicht erlaubt, da macht man also lieber ne Spazierfahrt. (Ohne Bierflasche). Aber hier in D halten einen die Bullen bestimmt auch an, weil es so aussieht, als ist man auf Einbruchstour. Also auch ein Tipp, den man ignorieren muss.

Und wie heißt es so schön: Wer alles kann, der besteht auch die Klausur.
Und: Professoren denken immer nur an Stoff. Die Chiller....

Sonntag, 17. Februar 2008

Wir lernen bis wa umfalln *sing

Wer vorurteilsmäßig behauptet, dass "sinnlosen BWL-Bullshit auswendig lernen" arschlangweilig ist..... Der hat natürlich völlig recht. Aber wer mich kennt, der weiß, dass man auch hierbei durchaus noch seinen Spass haben kann. Natürlich nicht ganz so viel Spass wie bei anderen Opportunitätszeitverbringungsaktionen (wie z.B. "die Bong kicken" oder "in den Strip-Club gehen"), aber nichtsdestotrotz gibt es hier ab sofort täglich einen neuen von mir persönlich zusammengestellten (und ultimativen) Lerntipp. Wer diese Tipps anwendet kann dann auch in der Klausur die einstellige Addition in drei Stunden garantiert falsch lösen. ;-)

Also fangen wir mal an.
Heute: Tipp 1: Mind Maps
Eine Mind Map ist eine grafische Darstellung, die Beziehungen zwischen verschiedenen Begriffen aufzeigt.

Zum Lernen ist das Mind Mapping deswegen gut geeignet, da in kreativen Schritten eine möglichst griffige Darstellung des Lernstoffes erarbeitet wird, und später weiter durch systematisch wiederholte Beschäftigung mit dieser Wiedergabe der gelernte Stoff gefestigt wird. Eine solche übersichtliche Anordnung der semantischen Struktur des Wissens fördert die stabile Erinnerbarkeit über lange Zeiträume. Beim Aufbau der Mind-Maps sollten einem Ast nicht mehr als 7 Unteräste zugeordnet werden. Dies fördert, dass man sich die Mind-Map während des Lernens fotografisch merkt und in der Prüfungssituation in Gedanken systematisch durchgeht. So lassen sich auch umfangreiche Informationen wie Vorlesungsskripte und Ähnliches reproduzieren.

Und das tolle daran: Man kann damit auch die German Gang aus USA abbilden. Also echt mal ein real-life tauglicher Tipp! Und wenn also jetzt in der Klausur ne Frage kommt wie "Nennen sie die drei Oberboschler", dann kann ich völlig auswendig und instantan antworten: Hey, das ist der Jürgen, der Sebastian und der Sven ;-). Wie immer habe ich nur ein Problem: Ich schreib einfach die falschen Klausuren. Oder anders formuliert: Den Blödsinn, den ich so im Kopf hat, hat sich halt noch nicht bis zur Uni durchgesetzt. Wird Zeit, dass ich auch Prof. werde, dann dürfen die Studenten was vom Dämitsch-Koeffizienten auswendig lernen.

PS: Wie immer ist völlig klar: Gang-Status erst ab drei Personen. (Sorry Young Mechanics und Superblondinen!)

Freitag, 15. Februar 2008

Freakquadrat

Oh nein, die Abstrusität meiner Situation wird stündlich schlimmer! Nicht weil ich die letzte Uni-Party des Semesters verpasst habe... Nein, ich habe nicht nur keine Wohnung, sondern auch noch den total krank verschobenen Tagesrhytmus. Diese Kombination machte es notwendig total abgefreakterweise im OC-Kaffeezimmer vom Felix die ganze Nacht über durchzulernen, bis halt die Uni-Verwaltung morgens um 9 aufmacht. (Bei den Reinis war gestern abend einfach zu große Unruhe zum Lernen, die gesamte Lau-Truppe war am Start).

Wenigstens der Big Battle against the Verwaltungsgebäude hat einen Sieg gebracht: Ich bin angeblich ordnungsgemäß ruckgemeldet und ich soll den Brief einfach wegschmeißen. Auf jeden Fall hab ich mir von der Frau Process-Ownerin das lieber mal schriftlich geben lassen. Weil jede Wette: In 2 Wochen bekomme ich das nächste Schreiben, war schließlich letztes Semester schon so.

Mir wurde obendrein auch noch seit gestern mein Uni-Account gesperrt. Jetzt komm ich nicht mehr ins Uni-Netz (bzw. WLAN) und kann auch keine Uni-Account-Mails mehr abfragen. Ich bin mir sicher, dass das auch wieder was mit irgendwelchen FALSCHEN Exmatrikulationsgeschichten zu tun hat... Also eine neue Front: Big Battle against the Informatik-Service Center, ich hab ja sonst nix zu tun....

Meine neuste Theorie: Der Uni-Präsident hat eine für alle Ämter geltende Richtlinie verabschiedet: "Martin A. wird hart geschickt". Wenn das so weitergeht muss ich echt mal den Jean-Luc zitieren: "und testen, ob meine Axt noch Knochen schneidet" ;-)

Donnerstag, 14. Februar 2008

ARGH

ALTOR! Die Leute vom Verwaltungsgebäude.... Naja, kein weiterer Kommentar. Der "Big Battle against the Verwaltungsgebäude" eröffnet eine neue (aber altbekannte) Front. Heute morgen kam folgender Brief:

Vermutlich wieder genau das selbe Problem wie letztes Jahr: Ich habe zwar meinen Studienbeitrag ordnungsgemäß überwiesen, die raffens nur einfach nicht, dass ich ein vom Land Rheinland Pfalz gefördertes Zweitstudium habe und nicht "normal" bin und somit keine 870 € zahlen muss. (Ich dachte das mit dem nicht ganz normal hat sich bereits rumgesprochen?). Und es ist mir völlig egal, ob die dafür kein "Häkchen im Computer" haben und ob der Brief vollautomatisch kommt! Jetzt darf ich da morgen wieder aufkreuzen und nen Kick-Ass-Attack machen. Und das bei den unchristlichen Öffnungszeiten von 10-12 Uhr! Weil telefonisch bekommt man da ja erfahrungsgemäß nie den Process Owner!

Also nochmal alles mental zusammenfassen. Der Big Battle against the Verwaltungsgebäude besteht zur Zeit aus:
Battle against the Chemieprüfungsamt (=Diplomzeugnis)
Battle against the BWL-Prüfungsamt (=Prüfungsanmeldung)
Battle against the Controllingabteilung (=Antrag LHG Kostenstelle)
Battle against the Amt für Studienangelegenheiten (=die obige Exmatrikulationsgeschichte)
Battle against the Zink-Lehrstuhl (=Die Prüfungen selbst gut bestehen)

Da hilft jetzt echt nur noch 100% meiner time-expenses in die "military" zu stecken, bei sovielen Gegnern... Nächstes mal greif ich mal lieber napoleonmäßig die Russen an, da hab ich dann ne faire Chance!

Und noch mein abschließender Tipp für alle, die das mit dem Studium noch vor sich haben: Einfach GANZ NORMAL studieren. Also: Keine Zusatzscheine machen, die aufs Zeugnis sollen, nicht den Studiengang wechseln, kein externes Industriepraktikum machen und auch bloß kein Auslandspraktikum mit englischen Formularen. Dann kann eigentlich nicht viel passieren.

Valentinstag

Na, der 14. Februar. Was ist wohl heute? Genau! Der ultimative Männer-sammeln-dick-Minuspunkte-bei-ihren-Freundinnen-Tag, wenn sie ihn denn vergessen und nicht ordentlich romantisch sind. Romantik auf Knopfdruck sozusagen. Der offizielle Fachbegriff ist "Valentinstag". Ich hab natürlich dran gedacht. Bringt natürlich grad nicht so viel, so ohne Freundin *g

Aber Glück im Unglück hab ich natürlich schon, denn an diesem Tag ist alles mindestens doppelt so teuer, was nur im entferntesten an Mädels verschenkbar ist und/oder herzchenform hat. Nicht dass ich nicht doch was hätte verschenken können, aber... Immerhin sammel ich jetzt heute mal keine Minuspunkte hoff ich. Man muss ja positiv denken. Der Plan ist: vorhandene kreative Ideen werden für nächstes Jahr aufgehoben. Aber dann vergess ich dann den V-Day bestimmt wieder. Ich habe fernerhin in meiner V-Day-Analyse festgestellt, dass dieser Tag marketingtechnisch echt toll gewählt wurde. (Von wem eigentlich?) Mitte Februar ist der Weihnachtscashburn schon wieder geheilt, der Ostereinkauf hat aber noch nicht ausreichend Cash-Burn-Wirkung entfalten können. Hab derweil noch folgendes Bild parat.

Ist nur falsch bedruckt, ich bin nämlich schon 26!

Mittwoch, 13. Februar 2008

21

Heute gings ab ins 21. 21? Was ist das? Nein, das ist kein Stripclub ab 21 (schade), sondern ein ganz normales Restaurant in Kaiserslautern. Der Name kommt einfach nur vom Stockwert.

Und nein, es ist wirklich ganz normal, also NOCH normaler als der Yacht Club. Keine Bedienungen in Unterwäsche oder so. Es war schließlich auch ein seriöser Anlass: Der Besuch des Bundesvorsitzenden der LHG, Daniel George, der auf einer Podiumsdiskussion über Hochschulpolitik eingeladen war. Die Diskussion war natürlich superspannend. So ähnlich wie die Vorlesung beim Zink. Aber egal. Von oben war die Aussicht halbwegs gut:

Kommt natürlich weder an Chicago noch an San Francisco ran, aber man kann in KL halt nicht alles haben. Der Friedrich und die Julia waren zufällig auch da, ihren Jahrestag feiern. Und das einen Tag vor Valentinstag. Die Glücklichen ;-) Achso, ein Abschlussfoto mit meinem Big Boss musste natürlich auch noch sein.

Weil wir vor dem Fotoschießen aber schonmal runtergefahren sind, haben wir den Müllmann noch fieserweise verwirrt. "Hä?? Ihr wart schonmal hier?" -Ja. "OK, hab schon gedacht. Ich hab heut nämlich noch nix geraucht!".

Sonntag, 10. Februar 2008

Nachtschicht

Wieder den ganzen Tag gelernt. Naja, fast. Es war ja Samstag-Abend, deshalb gings noch zum Gümmi nach Kaiserslautern, zwecks Nachtschicht-Visit. Natürlich ohne Gang-Status (nur zu zweit). Dort war FOTOVERBOT !!! ARGH! Egal, hab 3 Stück gemacht. Aber nur schlechte... sorry.

Fernerhin haben wir ausgerechnet, dass man im Leben insgesamt nur ca. 1000 Samstage zur Verfügung hat. (Es gibt 52 Samstage im Jahr, und man kann ja nur die von 15-35 Jahren rechnen, sonst ist man ja entweder zu alt oder zu jung ;-)) Dort wars eigentlich ganz nett, leider war natürlich der oberkrasse Ohrendämitsch angesagt. Der DJ-Penner hat nämlich 300 Trillerpfeifen in die Menge geschmissen. Und scheinbar waren alle auf der Tanzfläche so dermaßen gewerkschaftsnah, dass die davon pausenlos gebraucht gemacht haben! Das schlimme aber war, dass man die 100 Trillerpfeifen garnicht so wirklich gehört hat, weil die Musik ohnehin schon so laut war..... Der Plan für morgen war ja "in Ruhe lernen", aber das kann ich jetzt wohl wegen dem Pfeifen erstmal vergessen.

Samstag, 9. Februar 2008

Schokokekse

Heute war wieder Big-Battle against the Prüfungsamt angesagt. Das bedeutet: Den ganzen Tag für die Diplomprüfungen lernen. Von früh bis spät. (Also äh mittags bis nachts). Die Zeit wird nämlich langsam knapp. Aber die Lernmotivation war extrem hoch, denn die Prüfungsamt-Typen haben mich herausgefordert, indem sie gemeint haben "Wieeee.. sie wollen alle 6 Diplomprüfungen in einem Semester machen?????? Sind sie sicher??? Das gabs ja noch NIEEEE!" Nassbirnen sag ich nur. Aber wenn die Penner nach über einem Jahr (!) nicht in der Lage sind mein Diplomzeugnis mal fertig zu bekommen, weiß ich schon warum die mir davon abraten.... ;-) Am Ende haben die schiss, dass ich täglich vorbeischaue und zwei Zeugnisse einfordere.

Und Altor, was man beim Lernen so alles lernt.... Ne Schachtel Bananen-Schokokekse von Leibniz hat genausoviele Kalorien wie 1,5 Liter Cola. Achso, nee, nicht die Schachtel, sondern die Kekse mein ich. Nämlich genau 630. Weil ich beides den Tag über leergemacht hab war ich also schon bei 1260. Und ich wunder mich noch warum ich zum Abendessen garkeinen Hunger hatte.... So einfach kann man natürlich auch den Daily-Calorie-Punch ersetzten.

Donnerstag, 7. Februar 2008

Seminarvortrag

Gestern noch im Skelettkostüm an Fasching sinnlos rumgealbert, heute musste dann leider der doch mal notwendige 180°-turn zum "Superseriös-Modus" durchgeführt werden. Weil: Es stand der Seminarvortrag an. Die Folien wurden natürlich nach dem Durchmachen der Nacht früh um 6:00 früh fertig, ne Stunde eher als notwendig. Beim nächsten Mal kann ich also ruhig alles etwas gemütlicher angehen ;-)) Trotzdem. Durch die nicht besonders solide Vorbereitungsmethode stand das Prinzip "Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit" an. Es mussten also schon die harten Geschütze mit Anzug und Krawatte aufgezogen werden, damit die BWL-Profs und -Typen nicht auf die Idee kommmen am Ende noch schlaue Fragen zu stellen. Natürlich habe ich in letzter Zeit nur die Skelett-Typ-Special-Moves eingeübt gehabt, so dass die "Seriöse-Anzug-Posen-Skills" gnadenlos eingerostet sind. Habe ich in der übrigen Stunde natürlich direkt mal üben müssen. Auch ein halbwegs ernster Blick ist erst noch in der Erprobunsgphase:

Am Ende liefs aber zum Glück ganz gut. Das obige Prinzip schien echt zu funktionieren. Und auch die schriftliche "Betaabgabe" wurde vom Lehrstuhl gleich als "tolle Endabgabe" anerkannt. Witzig war der Vortrag vom Kollegen über die Zukunft des Internets. Es hat berichtet, dass es in Zukunft immer mehr sogenannte "Blogs" geben wird. (Komisches Teil) Dabei sind die Leute da angeblich etwas bescheuert. So schreiben sie angeblich über total banale Dinge, z.B. wie sie in den Supermarkt einkaufen gegangen sind. Äh... ja. Natürlich musste ich mir das Lachen direkt mal verkneifen und hab den Eintrag "Gestern war ich mit den Reinis im Supermarkt, wir haben Sääääft gekauft" lieber mal verschwiegen.

Hinterher war noch LHG Sitzung. Wieder ne seriöse Angelegenheit. Wir haben nochmal den Wahlkampf diskutiert und den politischen Gegner genaustens analysiert.

Im speziellen kam natürlich der Superblondinenbonus der politischen Gegner zur Sprache. (Der uns natürlich fehlt). Argumentativ konnten wir dem schließlich nichts entgegensetzten. Aber als Vorsitzender muss man dennoch zur Problemlösung beitragen und zum Glück hab ich in den USA doch so einiges gelernt. Auf diese Weise konnte ich sofort den passenden Vorschlag machen: Die LHG wird sich einen Bang-Bus anschaffen. Natürlich in gelb. Die Finanzierung steht zwar noch aus, aber auf diese Weise können wir dann unseren LHG-Superblondinenbonus schneller steigern als die Jusos. Dann klappts nächstes mal wieder mit einer Verdopplung der Sitzzahl. Achso, natürlich war das ganze nicht ausschließlich meine Idee, sondern war vom Guido W. geklaut (mit seinem sog. Guidomobil).

Bang-Bus werden wir das ganze natürlich auch nicht nennen, wir brauchen wie immer noch einen Decknamen. Vorschläge bitte an mich ;-) Und hey, jetzt bin ich gerade äh 33 Stunden wach. Zeit ins Bett zu gehn ;-)

Flammkuchen

Eigentlich ja total gestört. Morgen 9 Uhr Vortrag zur Seminararbeit und meine Folien sind noch nicht fertig. Und weil mein Schlafrhytmus schon wieder total kaputt ist, hilft nur eins: Die Nacht durchmachen und erstmal gut was essen gehen beim Flammkuchen-Allyoucaneat. Garnichtmal so leicht zu organisieren, man braucht dazu nämlich mindestens 8 Personen. Auf die Reinis kann ich bei sowas eh nicht zählen, die essen nur Pizza. Fernerhin gibt es mit 8 Leuten immer ein Problem, das schon in der Theorievorlesung "Organisation und Peronal" behandelt wurde: Ab 7 Leuten bilden sich Subgruppen! Egal, am Ende waren wir zu zehnt, mehr als erwartet.

Um den Maximum-Corporate-Dämitsch zu inflicten, musste man natürlich möglichst viel essen. Ob einem hinterher schlecht ist fällt dabei nicht wirklich signifikant ins Gewicht.

Die anderen Gang-Members waren natürlich auch gut dabei. Am Ende waren wir sowas von voll.... dass ich jetzt hoffentlich trotzdem noch nen halbwegs gescheiten Vortrag für morgen zusammenbasteln kann. Essenspausen wirds die Nacht über jedenfalls nicht geben! Und endlich weiß auch, warum das Ding Flammkuchen heißt: Schnaps drüber und anzünden.

Dienstag, 5. Februar 2008

Rosenmontag

Martin A. 26 Jahre. Diplomchemiker. Bald sogar noch Diplom Wirtschaftsingenieur. Und was tut dieser Mensch am Rosenmontag anstatt für seine Diplomprüfungen zu lernen??? Ein Skelleton-Kostüm anziehen. Und natürlich nebenher Boschler-mäßig Pimp-Punkte sammeln. Und zwar auf dem Schillerplatz in Mainz. Sogar mit Gang-Status, denn es waren Gabber-Gandalf (aka Knaschd), der Xilef und die Lydia am Start.

Wer ist jetzt schon wieder Lydia? Das ist die neue Freundin vom Xilef und dabei muss ihn dafür echt mal für seinen guten Geschmack loben. Macht nämlich einerseits den supernetten, intelligenten und echt vernünftigen Eindruck, ist aber trotzdem sowas von cool drauf, dass Sie mit uns Flachpfeiffen bis nachts um 4 Party macht! Echt beeindruckend. Natürlich habe ich mir gleich vom Xilef den ultimativen Flirt-Tipp angeeignet: "Mädels im höheren Semester nach Skripten fragen und nicht mehr zurückbringen." Im "Skripte nicht zurückbringen" bin ich zwar schon ganz gut, aber mit "Mädels im höheren Semester" ist es jetzt leider zu spät ;-). Wie immer habe ich die lebenswichtigen Informationen viel zu spät bekommen. Aber Themenwechsel: Was ging jetzt so in Mainz? Wie immer ging mein Skelettkostüm. War supergruselig.

Besonders, wenn der Dom-Scheinwerfer alles in ein tolles Licht rückt. Der Chris hatte natürlich auch ein tolles Kostüm. Sogar ein weiterer Vorteil oblag nur ihm: Er konnte trinken, ohne die Maske abzuziehen.

Nachdem die Bühne abgebaut wurde und sich die Szene aufgelöst hat, gings noch weiter durch die Clubs. Naütrlich geht in Mainz wesentlich mehr als in Lautern, keine Frage. Mit meinen bereits in Detroit eingeübten Special-Moves konnte ich ordentlich abgehn.

Achso, natürlich gabs wieder 1000 Kommentare zu meinem Kostüm. Der beste: "Wenn ich Dich umhaue, krieg ich 35 XP". Außerdem mussten sich natürlich n > 35 Leute mit mir fotografieren lassen. Dumm nur, dass ich die meisten Fotos wohl nie zu Gesicht bekomme, weil: Nicht mit meiner Kamera aufgenommen *g

Und ja, total ungerecht. Denn: Was hab ich alles schon im Leben probiert... Vollzeitstudium mit Klasuren, Seminararbeiten, Studienarbeiten, Diplomarbeiten, Vorträgen und oberstressigen Praktika ;-). Hat alles nix gebracht. Ein einfaches popeliges dämliches Skelettkostüm hätte völlig gereicht. Zumindest kam bisher noch nicht ein einzigstes Random-Mädel an "Hey Du, darf ich mal deine tolle Diplomarbeit über die massenspektrometrische Gasphasenanalyse von Glutaraldehyd und Adipinsäure lesen?".

Dann gings natürlich irgendwann heim. Und wow. Die Stadt war ja sowas von total im Eimer. Sowas von vermüllt, dass man echt 4 Promille gebraucht hätte, um da noch lustig heimgehn zu können.

Das Kostüm war natürlich auch total zugesifft. Ist inzwischen aber schon gewaschen. Aber schade dass es jetzt nach Fasching aufgeräumt werden muss... Ich wurde schon gefragt "Was machst Du denn jetzt, ohne das Ding?" und "Wirst Du jetzt auch wieder normal?" Ich muss sagen: Kein plan! Aber.... das Leben bleibt spannend und potentielle News gibts wie immer hier *g

Sonntag, 3. Februar 2008

Faschingswochenende

Was ging am Wochenende? Naja hauptsächlich Bewerbungen für die Diplomarbeit verfassen und den Lebenslauf überarbeiten. Daran sind papiertechnisch mit Sicherheit 2 Bäume gestorben und der Regenwald kann bereits vorläufig abgeschrieben werden. Aber was noch viel schlimmer ist: 3 Tage personal time-burn!

Beinahe wäre es sogar noch knapp geworden mit ner Faschingsparty: Keiner wollte richtig was machen, die Reinis blieben daheim auf einer sog. LAN-Party. (Wer ist eigentlich dieser LAN, und warum feiert er so viele Parties?) und haben ordentlich ööh die Gegner gekickt. Diverse andere Soft-Egg-Members haben garnix (!) gemacht, weil Fasching doof ist. Zum Glück ist auf den Knaschd verlass. Im Gabber-Gandalf-Outfit hat er hat mich auf eine private Random-Faschingsparty zum Chris nach Mainz mitgenommen. Letzterer konnte seine politische Gesinnung optimal mit seiner Haarfarbe zum Ausdruck bringen ;-)

Die Party ging zwar harmlos los, hat sich aber schnell zu ner echten RSP gesteigert (=RuheStörungsParty). Partyveteran Knaschd hat durch gesteigertem Alkoholkonsum natürlich die meisten Pimp-Punkte gesammelt und ist richtig abgaygangen.

War natürlich nicht unbedingt mein Plan jetzt spontan von den Jungs angegraben zu werden. Nach dem Motto "Macht schwul sein aggressiv? - Willst Du etwa paar aufs Maul?" habe ich dann natürlich ne superfiese Fresse gezogen:

Bis mich die Mädels auf der Party mit putzigen Schmetterlingskostümen wieder in den Normalzustand zurückversetzen konnten:

Aber Normalzustand war natürlich ne Nummer zu low, das ganze war zum Glück noch steigerungsfähig. Mit was natürlich? Mit den ultraharten Drogen. Das Ergebnis: Happy-Skelleton

Aber trotz allem war ich ausnahmsweise nicht ich der Stimmungs-Owner, sondern der Knaschd. Detailfotos lass ich hier mal freundlicherweise weg (c.f. Fotoalbum). Nur ein kleines äh Zwischenstatusfoto so gegen 3:00 Uhr morgens, das den Zustand adäquat beschreibt:

Jetzt schauen wir mal, ob am Rosenmontag noch was geht ;-)

Superblondinenfasching


Juhuu, Nachricht von den Superblondinen: Wenigstens die beiden haben es geschafft zusammen Fasching zu feiern , sehr vorbildlich ;-) Schauen wir mal ob's Gümmi und Nick zu Rosenmontag nach Mainz packen...

Freitag, 1. Februar 2008

Maschfasch

Stell dir vor es ist die Biggest-Party in Kaiserslautern - und keiner geht hin! Echt jetzt! Gestern war Maschfasch, die Maschinenbauer-Faschingsparty der TU Kaiserslautern. Die Gründe von meinen Kollegen nicht zu kommen waren vielschichtig: Den Reinis wars zuviel Act, der Felix war im Kino, der Sandi krank und dem Friedrich zu voll. Zum Glück ist der Gümmi immer am Start. Fast wäre es nämlich um den Gang-Status (der ja erst ab 3 Personen losgeht) knapp geworden. Vor dem Gebäude war natürlich erwartungsgemäß die Riesenschlange. Und der Unterschied zwischen ner Personenschlange und ner echten Schlange ist ja, dass bei der Personenschlange das Arschloch vorne ist. In diesem Fall: Die Security ;-) Nix ging vorwärts. Über ne Stunde anstehen. Trotzdem hat der Adrian noch über alle vier Backen grinsen können.

(Der Trick mit dem Piepser für umme ins Gebäude zu kommen ist leider auch securitybedingt fehlgeschlagen.) Aber irgendwann waren wir dann doch drin. Und weil es ne Faschingsparty war, waren auch alle verkleidet.

Zumindest halb. *Gähn. Einige haben ne Schutzbrille aufgezogen, andere grad mal so ein Teufelsdreizack dabei. Einige hatten wenigstens irgendwelche Schmetterlingsflügel oder sowas an. Ich weiß also garnicht so genau warum, aber irgendwie bin ich mit meinem Plastikkostüm schon etwas aufgefallen.

Dann gings natürlich erstmal richtig los auf der Maschfasch. Man konnte keine 3 Meter laufen ohne dass man angelabert wurde. Mehrheitlich natürlich von prolligen Jungs, die in Ihrer Kindheit den Skelletor auch stylisch fanden, deshalb kam bei mir direkt ein "Superblondinenbonus-feeling" auf. Vom Feeling her zwar ein ganz witziges Gefühl ;-) Aber ein paar Mädels waren natürlich auch von dem sympatischen Kostüm angetan. Adrian hat sich noch beklagt: "Du musst die Mädels schon festhalten und nicht einfach weiterschlappen" Aber "Random-Flirt" ist jetzt vor den Diplomprüfungen erstmal nicht so mein Ding, sonst geht das ganze noch mehr in die Hose als ohnehin jetzt schon ;-)

Auf jeden Fall waren ne Menge supernette Leute am Start, die mich auch gleich in ihre Random-Gang aufgenommen haben. Namen konnt ich mir jetzt auf die Schnelle nicht alle merken, aber alle waren supersüß bzw. supernett. Und die Mädels waren mindestens so cool drauf wie in Amerika ;-)

Die Party ging dann logischerweise bis 4:00, man musste ja auch mal ausnutzen keine Sperrstunde mehr zu haben. Gümmi war "schon" um 2 weg, aber mitm Adrian und meiner neuen Random-Gang von der FH Kaiserslautern ging noch so einiges. Supergute Stimmung. Am Ende, als dann auch die neue Random-Gang gegangen war, wurden ich und Adrian noch von zwei Schwestern eingeladen mit in die Disse zu kommen.

Natürlich haben wir erstmal accepted ;-) Heimlaufen wäre nämlich kagge geworden bei dem Schneeregen, deshalb wollten wir das vermeiden. Leider kam dann raus, dass es schon äh ziemlich spät/früh war und die Mädels garnichtmehr fahren konnten. Und auf ein Taxi wollten wir dann doch verzichten. Deshalb haben wir uns lieber dann doch von der Lead-Sängerin von der Band heimfahren lassen. (Auch ne Bekannte vom Adrian, wie könnte es auch anders sein...)