Montag, 31. März 2008

Letzter Tag in Kaiserslautern

Völlig klar, wenn der Reini wegzieht und nach Zweibrücken muss, muss ich natürlich auch die Stadt verlassen. (Denn ohne den Reini geht hier mal garnix). Deshalb gehts jetzt nach Frankfurt zur Diplomarbeit. Da ich dort auch weiterhin keinen Gang-Status genießen kann (und natürlich auch, weil alle in KL supernette und sympatische Leute sind), werde ich natürlich auch weiterhin auf die alten Freunde/Kumpanen/Leidensgenossen zurückgreifen.

Aber dieser Blog hier ist erstmal zu Ende und wird HIER fortgesetzt.
http://mralbifrankfurt.blogspot.com


Special Thanks besonders
An den Gümmi für die gute Stimmung die letzten Wochen
An den Xilef und den Flou für das tolle Sportprogramm
An die gesamte LHG für all die seriöse Arbeit
An die gesamten Reinis (zuviele zum Aufzählen) für die immer-offene Tür und den Säääft
An den Knaschd und co. für den Klausursupport
An Puddy+Steffi fürs das Contact-VIP-Programm ;-)

Schranz-Party

Letztes Wochenende in "Kaiserslautern". Natürlich musste nochmal ordentlich gefeiert werden. Diesmal sogar mit extreme-Gang-Status. Das heißt: Gümmi + Xilef-Truppe kombiniert. Nur die Reinis waren mit Umzug usw. beschäftigt. Wir sind ab nach Neustadt in die Musikwerkstadt zu einer Random-Schranz-Party.

Die Musik war ziemlich leise. Zumindest wenn man taub ist. Aber man hätte auch als tauber Mensch nur noch im Takt pinkeln können, weil jeder Bassschlag die Niere abgedrückt hätte.

Knaschd und Peer haben das natürlich anders gesehen. Ohrstöpsel = Weicheidevice und für das richtige Schranz-Feeling man muss sich natürlich erstmal DIREKT vor die Box hocken. Im Nachhinein ist das aber eigentlich natürlich ne gute Idee, denn so klappts dann auch wieder besser mit den Mädels: Wenn man nicht versteht, was die "Alte" labert, ist der Stress-Faktor nämlich nur noch halb so hoch. Also ziemlich klug von den beiden. ;-)

Achso. Mein Tagesrhytmus ist natürlich wieder total im Arsch. Das liegt natürlich nur an der Zeitverschiebung von der Sommerzeit, und nicht daran, dass ich mir mit Parties die Nächte um die Ohren schlage. :-)

Liberaler Frühschoppen

Jaja die lustige Hochschul-Gang.... Während die Jusos weiterhin in der sozialen Hängematte rumgammeln gilt es für die LHG auch in den Semesterferien weiterhin aktiv zu bleiben, um die seriöse politische Arbeit voranzutreiben. Das geht natürlich am allerbesten mit 4 Litern Wein. Für 6 Personen. Natürlich mussten wir erstmal unseren neuen tollen Banner auschecken und unser Revier an der Uni markieren.

Auch an der Superblondinenfront gibt es bereits ohne teure Bang-Bus-Anschaffung einen tollen Erfolg zu vermelden. Wir konnten den Superblondinenbonus von 0 auf 1 steigern. (Also um mehr als 1000%) Die Carolin K. hat sich von mir breit schlagen lassen mitzukommen. Hrhr. Für alle, die sich jetzt wundern, woher ich denn da auf einmal den Charme ausgepackt habe....Fehlanzeige, es lag natürlich nicht an mir, sondern nur an den Drogen, die wir ihr versprochen haben (die gute pfälzer Rieslingschorle)

Da auch das Wetter schon ganz gut war, sind wir danach zum Humberg-Turm hochgeschlappt. Xilefsches Sportprogramm war rein garnix dagegen! Nach ca. 60 min Wanderung sind wir dann auch endlich oben angekommen. Auch dort wurde zuallererst mal die LHG-Flagge gehisst:

Nachdem ich dann also schon 6 Jahre in der tollen Stadt Kaiserslautern rumgegammelt habe, konnte ich endlich mal von oben sehen, wie gemütlich und schön man es hier eigentlich hat. Kaiserslautern. Die Stadt im Wald. Achso, Su Shen hat mein Schoppenglas ausversehen den Turm hinuntergeschmissen. Es hat überlebt, ein Wunder :-)

Auf dem Heimweg habe ich als Vorsitzender dann natürlich noch beschlossen, dass ein Stop am Kinderspielplatz eingelegt wird. Natürlich nur, um der Rutsche auch Kindersicherheit zu bescheinigen.

Test bestanden. Danach gings natürlich wieder Pizza essen, was auch sonst :-)

Ende des Xilefschen Sportprogramms

Letzer Tag des Xilefschen Sportprogramms. Endlich :-) Wir waren schwimmen im Monte Mare in Kaiserslautern. Das pure Abzockerschwimmbad. Eintritt, 5,50 plus nochmal 2 Euro für den "warmen Pool mit Unterwassermusik". War genauso schwul, wie es klingt. Schwul war übrigens auch meine superknappe Badehose, zum Glück gibts davon keine Fotos, wie ich das Teil anhabe:


Bin immerhin 30 Bahnen geschwommen plus diverse Treppen zur Riesenrutsche hochgestiegen. Deshalb mussten wir hinterher direkt zum Pizza essen:

Und als ob das nicht genug gewesen wäre, gings danach noch Süßkrams-shoppen:

Danach gabs noch Spieleabend. Munchkin und 6-nimmt bei der Caroline, ner Uni-Kollegin.

Und jetzt kann ich keine Gummibärchen mehr sehen ,-)

Sonntag, 30. März 2008

Reini-Auszugsparty

Der arme Reini.... gerade eben erst nach Lautern gezogen, schon muss er wieder die Wohnung räumen und nach Zweibrücken ziehen. Zum Glück ging noch ne dicke Abschiedsparty. Genau wie alle meine Parties finden natürlich auch die Parties vom Reini beim Reini statt.

Ehm ja. Berichten gibt es natürlich nicht besonders viel, alle Reinis waren da. Es wurde Pizza bestellt und ich bin um Elf heimgefahren, weil ich vorher die Nacht durchgemacht hatte (Musste nämlich aufs Prüfungsamt um 10 Uhr) In der Küche gab es auch nix neues, also alles so wie immer:

Somit galt auch weiterhin die Devise: "Graulig, mach mal bitte die Küchentür zu!" Übermorgen muss der Reini aber ausziehen, bis dahin wird aber vermutlich noch gespült (zum Glück aber nicht von mir)

Donnerstag, 27. März 2008

Das Xilefsche Sportprogramm....

Was ging die letzten paar freien Tage? Nicht viel.... Also ging es weiter im täglichen Xilefschen Sportprogramm. Laufen, Joggen, Schwimmen, Badminton.... Doch damit nicht genug. Die drei Hoffnungslosen haben sich einen neuen Plan überlegt, wie das Trainingsprogramm fortgesetzt werden kann:

Achso. Natürlich bei McDonalds, wo sonst. Und dort natürlich auch in der Kinder-Ecke. Dort konnte man dann auch direkt wieder die sportlichen Aktivitäten aufnehmen und die Kinder-Rutsche hinabrutschen. Verbrennt bestimmt 10 Kalorien.

Und jetzt kann auch keiner mehr sagen: Der MrAlbi arbeitet bei McDonalds. Als Fett!

Aber nun zu dem seriösen Teil: Dem Squash-Spielen. Ist arschteuer (5,33 Euro pro Stunde) und macht dabei garnichtmal übermäßig Spass: Man haut den Ball gegen die Wand und belastet sich dabei die Gelenke ohne Ende.

Aber hey. Morgen geht wieder Schwimmen. Vorher aber nochmal Burger King, dann ist man auch irgendwann wieder die geborene Boje und hat beim Schwimmen wieder Vorteile.

Dienstag, 25. März 2008

Ostern

Ja. Das Osterwochenende. Da denkt man, man hat ein ruhiges Wochenende, aber nee. Die ganzen Big Battles gehen einfach nahtlos ineinander über. An Ostern also: Big Battle against the Osterhase.

Um den Big Battle against the Schokoosterhase also zu gewinnen habe ich mich also am Xilefschen Sportprogramm beteiligt. Dies bestand aus den drei Disziplinen:
Samstag: Schwimmen
Sonntag: Joggen
Montag: Badminton

Mein Resumée : Wird Zeit, dass ich endlich wieder was gescheites mache und mit der Diplomarbeit anfange :-)

Freitag, 21. März 2008

Extreme-Partying

Wow in Kaiserslautern geht ordentlich was ab. Das ich das auf meine alten Tage noch erleben darf *g Dummerweise natürlich nur im negativen Sinne ;-) Los gings gestern mit dem seriösen Plan in die Nachtschicht zu gehen. Dort war aber zufällig Single-Party, deshalb sind wir natürlich auch nicht reingekommen. Das lag aber nicht etwa, wie man zuerst vermuten konnte, an der fiesen Gesichtskontrolle der Türsteher, sondern einfach an der Überfüllung des Ladens, wir waren halt zu spät dran. Nicht so schlimm, hab ich mir noch gedacht, da meine Single-Party-Erfahrung eh noch verbesserungswürdig ist, wäre das schließlich eh wieder in nem Desaster geendet *g

Aber gibt ja schließlich noch mehr Locations in KL, wo man erfahrungsgemäß schön weggehen kann. Also sind wir auf gut Glück ins Contact, dem neuen Club, wo der Puddy und die Steffi jeden Freitag schaffen. Dort ging aber äh eine Hip Hop Party. Haben wir natürlich erst gemerkt, als wir schon drin waren. Also 10 Euro zu spät *g Danke an die Steffi, die uns das am Ende erlassen hat :-) Aber natürlich war das dort nicht so der klassische Standard-Hip-Hop, sondern so ne Art BigBattle der lokalen MCs mit einer recht aggressiven Atmosphäre. Deshalb ging dort dann auch noch ordentlich Stress ab: die coole Türken-Gang gegen die zugekiffte Afro-Amerikaner-Gang. Diverse klassische Sprüche wie "Fick deine Mudda" kannte ich natürlich alle schon aus schlechten Filmen, jetzt hab ich das also auch mal im Real-Life gehört *g Bei der Schlägerei vor der Tür hat es dann echt laut geklatscht, aber keinen Applaus. Die Supersingle-Gang hat sich aber mal sicherheitshalber rausgehalten und sich gedacht: Egal wer da jetzt K.O. geht, es trifft auf jeden Fall die Richtigen. Oder: 2:0 für Deutschland ;-) In einem anschließenden Gespräch zur Konfliktanalyse mit einer beistehenden Random-Superblondine am Ausgang habe ich dann noch rausgefunden, dass es in KL auch eine East-Coast und eine West-Coast gibt, die sich aber nicht so vertragen und dass das also völlig normal ist, wenn es mal klatscht. Aber für Details über den KL-Gang-War müsse ich dann ihren Sohn fragen, der aber grad daheim ist, weil 5 Jahre alt und so. ALTOR. Die war höchstens 19 oder 20 *g

Da das Freizeit-Gesamtpaket "Contact" also einen zu hohen Assi-Faktor hatte, gings dann lieber sofort weiter in die Markthalle. Auch hier war die Frauenquote natürlich im Bereich des Blutalkoholpegels von ca. 1 Promille. Trotzdem hab ich natürlich ne alte Uni-Bekannte getroffen. Hätte ja nett werden können, aber leider war sie so extrem prall, dass sie nach ca. 1 min Unterhaltung ihr frisches Bier (ca. 0,4 l) über meine Hose gekippt hat und dann weg musste ;-) Nachdem sich dann eine andere Superbitch als Transe entpuppt hat, musste es also der Peter reisen. Als extreme-checker wurde er natürlich direkt angetanzt. Aber (wie immer) war es zu schön um wahr zu sein *g Es handelte sich um eine äh Lesbe, die nur ihre Freundin bisschen eifersüchtig machen wollte. Hat natürlich auch geklappt: Die andere war so sauer, dass zuerst Eis, dann auch Gläser geflogen sind :-)

Tja. Der Abend war gelaufen. Es bleibt jedoch die ziemlich harte aber dennoch unausweichliche Erkenntnis:

"Es kann halt nicht jeder so normal sein wie ich" :-)

Montag, 17. März 2008

Wochenende nach den Prüfungen

Na, was ging am ersten freien Wochenende nach den Diplomprüfungen? Normalerweise die Zeit, um sich richtig weg zu hauen. Also gings ins Phuket, ner supergünstigen Cocktailbar in Kaiserslautern. Schade, dass es auch alkoholfreie Cocktails gab und ich Fahrer war *g

Dann hätte eigentlich noch NS gehen sollen, aber alle waren zu müde, dumme Sache wenn man gerade im "normalen" Schlafrhytmus drin ist....

Freitag, 14. März 2008

Prüfungen rum... Was nun?

Tja. Endlich sind alle Prüfungen rum.... ist auch eigentlich alles gut gelaufen, die Filmszenenmethode ist scheinbar ganz gut, aber alles gewusst hab ich natürlich trotzdem nicht: Es wurde auch was fieses gefragt, was garnicht im Skript stand und nur in der Vorlesung gemacht wurde. (War natürlich nie dort, ging ja nicht) Die fiesen Bösen! gibt aber nur 5 von 90 Punkten oder so und konnte noch ein paar Random-Sachen hinschreiben, ist immer der Vorteil bei Laberklausuren, lol ;-))

Ist schon ein komisches Gefühl. NIE mehr Klausuren??? Wie soll das denn jetzt gehn? Das echte Leben kann man leider nicht immer so schön strukturiert angehen, verdammt, da versagt der zentrale Simultanplanungsansatz vollständig wegen überdimensionaler Komplexität. :-)

Dafür wirds auch mal wieder Zeit, dass der Blog jetzt wieder bischen aufgepeppt wird. Hier ging ja garnix in den letzten Wochen und wie man die Kamera bedient hab ich fast schon wieder vergessen :-)

Donnerstag, 13. März 2008

Immer diese Deadlines :-)

Mensch, Mensch. Das war mal wieder ne knappe Geschichte. Andre Leute machen sich wegen der Prüfung selbst in die Hose und können deshalb nicht schlafen etc., dazu hab ich natürlich keine Gelegenheit. Denn: ich muss (unverschuldeterweise) bis auf die letzte Minute nervlich um die Zulassung bangen!

Es hat also noch der berüchtigte Seminarschein gefehlt. Das Gutachten war zwar schon ne Weile fertig, nur das Prüfungsamt hatte noch keinen Schein bekommen. Entgegen meiner persönlichen Anweisung, den Schein NICHT per Hauspost zu verschicken, haben die OR-Typen das aber trotzdem gemacht. (Wer hört heutzutage denn schon auf mich). Die Hauspost braucht dummerweise 3-4 Tage. Also doppelt so langsam wie die "echte" Post. Extreme-knapp ist der Schein ist also HEUTE um äh 10:30 angekommen, die HARTE Deadline wäre um 12:00 Uhr gewesen.

Na dann, wünsch ich mir mal viel Glück für morgen.

Montag, 10. März 2008

World War III against the Prüfungsamt

Altor. Studium könnte so einfach sein, wäre da nicht der ultimative World War III against the Prüfungsamt. (Big Battle wäre echt ne Untertreibung). Natürlich bin ich zur Prüfung am Freitag (also äh in 4 Tagen) garnicht zugelassen. (Hab ich denn jemals was anderes geglaubt?) Und erfahren tut man das wie? Genau. Man muss anrufen und fragen. Von selbst sagen die einem das ja nicht. Und der Brief, dass ich zugelassen bin, ist auch nur aus Papier und somit für den A.. Grund diesmal: Der Brosowski, der mein Seminararbeitsgutachten schreiben sollte, hat das zwar schon gemacht, aber das Prüfungsamt weiß noch nix davon. (Sie haben noch keinen Schein) Und weil die Hauspost 4 Tage braucht, muss ich das morgen also selbst rübertragen. Ist ja kein Problem, wiegt ja nicht so viel so ein Brief, kann ich also ohne Fitnessstudio ohne weiteres machen. Und so ein Spaziergang im Lernstress.... naja.

Aber studieren ist eh voll unnötig. Gibt auch so genügend Jobs. Ich glaub ich bewerbe mich als Pizza Fahra. Da braucht man auch keine Rechtschreibung. Ich hoffe nur meine Qualifikation reicht dafür, denn das Problem: Wenn ich Pizza ausfahre, dann müssen pro Tag mindestens 4 Pizzen ausgeliefert werden, weil ich generell die ersten 3 als Eigenbedarf deklariere *g

Samstag, 8. März 2008

Nachbrennerfete

Was ging heute? Eine Geburtstagsfete von drei Uni-Kollegen im Nachbrenner. Deshalb auch der Name "Nachbrennerfete". Und ja, das klingt nach turbomäßigen Düsenantrieb oder so, dem war aber nicht unbedingt so Aber yo, es wurde dort ordentlich "gequalmt" (Rauchverbot greift bei private Parties bisher nicht). Zum Glück bin ich rechtzeitig heim, Montag ist ja wieder mal Prüfung angesagt. Ich hoff nächste Woche geht wieder was mit dem Gümmi, das ist echt immer am besten. USA-Connection rulez ;-)

Mittwoch, 5. März 2008

Morgen äääh heute: Diplomprüfung

Na, wer hätte es auch anders von mir erwartet.... Morgen ääh heute ist die erste Diplomprüfung und ich hock um vier Uhr früh noch am PC und schreibe Blog... Totally abgespaced? Nein. Das ist Teil meines Lernkonzepts. Oder anders formuliert: MrAlbi-Lerntipps, Nr. 4. Ich habe ein theoretisches Zeitkonzept erarbeitet, basierend auf der "Zinkschen Tagesformkurve":


Die Klausur morgen geht von 15-18 Uhr (also es sind genau genommen 2 Klausuren zu je 90 Minuten). Wenn man jetzt seriös um 6 Uhr früh aufstehen würde, dann wäre das abrufbare Leistungsmaximum also um 9 Uhr. Wie wir sehen wäre der "Normale Mensch" also von 15-18 Uhr in einem lokalen Leistungsminimum (bla, erste Ableitung der Funktion Null usw.)

Anders jedoch der MrAlbi: Geht natürlich um 5:00 Uhr ins Bett, schläft gediegen 8 Stunden bis um 13:00 Uhr und ist so gechillterweise um 15 Uhr im "morgentlichen Leistungshoch". Theoretisch bin ich also gut vorbereitet, warten wir nur mal auf die Praxis morgen. ;-)

Natürlich ist das nicht der einzigste Schlüssel zum Erfolg, es gibt ja noch die "Moderatorvariablen" "gelernter Stoff" sowie den Einflussfaktor "nervliche Stabilität". Weitere externe Faktoren für den Klausurerfolg stellen z.B. das fiese Prowi-Klausurfragen-Random-Prinzip da, das fällt diesmal aber auch weg. Also: Kein Grund für nervös zu sein. Wenn ich mich fernerhin auf das Kriterium "Klausurerfahrung" stützen kann, sollte es auch klappen, ich hab glaub ich im Leben mehr Klausuren hinter mir als die meisten anderen, ist schließlich Zweitstudium *g. Also: ich wünsche mir hiermit viel Erfolg (macht ja sonst keiner *g)

PS: Die schlechte Nachricht kommt aber zum Schluss: Die nächste Klausur ist dann am 10.3. und zwar um 9 Uhr (AAAAAAAAAAAAAARRRGH!), da ist die Tagesformkurve dann in der falschen Richtung verschoben

Sonntag, 2. März 2008

Geeks = Freaks?

Tja. Beim sinnlos im Internet rumklicken findet man tolle Sachen: Jetzt habe ichs schwarz auf weiß, wird nur noch Zeit, dass es jemand liest *g
http://www.geeksaresexy.net/2008/01/17/12-reasons-why-a-geek-will-steal-your-girlfriend-in-2008/
In Zukunft wird bei potentiellen Dates, sollte es mal irgendwann wieder dazu kommen, also zuallererst mal die Plattenspielergeschichte ausgepackt.

Samstag, 1. März 2008

Die Supersingels....

Natürlich ist immer noch die ultimative Hardcorelernphase kurz vor den Diplomprüfungen angesagt. Also genau der richtige Zeitpunkt, um mal wieder bis früh um 5 um die Häuser zu ziehen. Und mit extreme-Schalldruck die Gehirnzellen so durcheinanderzuwirbeln, um damit "kreative" Hirnzellenumlagerungen zu erzeugen.

Wir wurden von Puddy und Steffi ins Contact gelockt. So ein "ganz neuer" Club in Kaiserslautern. War logischerweise noch nie dort. Die beiden schaffen da nämlich jeden Freitag und dürfen pro Person für eine weitere eine 50% off Karte ausgeben. Aber ausgerechnet gestern ging das dann doch nicht.... Zur Entschädigung gabs dann aber Freigetränke en masse. Für mich hat sichs zwar nicht so gelohnt, ich musste natürlich fahren. Aber der Gümmi kam glaub ich gut auf seine Kosten :-)

Und nein, ich bin auf dem Foto weder unter Drogen, noch betrunken, ich sehe ganz regulär so verpeilt aus. Achso: Donnerstag war noch Nachtschicht.... Darüber reden wir aber jetzt mal nicht, hab eh keine Fotos und gab keine special Vorkommnisse.

Donnerstag, 28. Februar 2008

TÜV

Jaja, ihr mit euren Vorurteilen! Jeder, der den Titel gelesen hat, denkt sich jetzt bestimmt, dass ich schon wieder Car-Dämitsch produziert hab und deshalb jetzt mit dem Auto zum TÜV muss... Ist natürlich völlig falsch. Es geht wieder um die Bewerbung zur Diplomarbeit. Denn: Heut morgen kam ne Einladung zum Vorstellungsgespräch zum TÜV Rheinland nach Köln. Ist natürlich jetzt ein echter innerer "Annäherungs-Annäherungs"-Konflikt, wie er schon theoretisch im Zink-Skript beschrieben wurde. (Man muss sich zwischen zwei positiven Sachen entscheiden). Auf jeden Fall werde ich mal hingehen und hart um die Bedingungen pokern. Soll heißen: Unter zwei französischen Praktikantinnen in meiner Abteilung läuft nix *g

Aber so schnell sind die beim TÜV eh nicht: Termin ist noch unbestimmt (weil die sich noch intern irgendwie abstimmen müssen) und auf jeden Fall erst nach den Osterferien. Bis dahin hab ich schon lange bei Panacol angefangen (die mir eig. auch viel sympatischer waren). Und wenn die beim TÜV da alle so schnell zu potte kommen, sind die potentiellen Praktikantinnen dort schon alt und runzelig.... Aber vielleicht treff ich dort den Scharping wieder ;-) Und wenn man bedenkt, dass von meinen 10 Bewerbungen nach wie vor 7 völlig unbeantwortet sind, dann will ich nicht wissen, was für ne Uropa-Rentner-Truppe in der Großindustrie so schafft.

Werd aber trotzdem mal hingehgen, vielleicht kann ich die davon überzeugen mir nach der Diplomarbeit sofort ne 350.000 € Jahresgehalt Festanstellung zu geben. Natürlich Bezahlung schwarz und über Lichtenstein. Aber jetzt ist genug gelästert, die Industrie ist mein Freund, denn von selbst baut sich der PC, mit dem ich den Blödsinn hier schreiben kann, auch nicht. *g

Dienstag, 26. Februar 2008

Mal wieder Zeit für Lerntipps....

Es ist mal wieder Zeit für die neusten Lerntipps vom MrAlbi. Die Klausuren rücken schließlich immer näher. Und das Prinzip bei Klausuren ist ja meistens: "Ich habe ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe". Fliegender Wechsel sozusagen. Aber Lernen macht echt Spass hab ich gemerkt. Grund ist die von mir angewandte einschlägig beste Methode zum Lernen, die sog. Filmszenenmethode. Das soll nicht etwa bedeuten, dass man jetzt sein Skript mit ins Kino nehmen soll. Das bedeutet eher, dass man sich, so wie im Traum, irgendeinen Blödsinn vorstellt, der zu den Begriffen passt. Je abstruser, desto besser. Vermutlich find ich die Methode deshalb auch so toll.

Also am besten mal ein ganz einfaches Beispiel. Nehmen wir ganz hypotetisch an, man lernt das tolle Skript vom Zink auswendig. Man liest also gerade das Kapitel über "Formen der Arbeitszufriedenheit" und findet dort eine Reihe sinnloser Begriffe, die lauten:

progressive Arbeitszufriedenheit
stabilisierende Arbeitszufriedenheit
resignierende Arbeitszufriedenheit
Pseudoarbeitszufriedenheit
Fixierte Arbeitszufriedenheit
Konstruktive Arbeitszufriedenheit

Die "klassische Methode" wäre ja jetzt: Man paukt das einen Tag vor der Klausur ins Kurzzeitgedächtnis, kriegt das schon irgendwie zusammen und vergissts nach ner Woche wieder. Eleganter ist da natürlich die Kino-Methode, indem man sich beispielhaft die folgende "Filmszene" mit dazu ausdenkt:

"Ich gehe in den Schreibwarenladen an der Uni und kaufe dort die folgenden Sachen":
Einen blinkenden Kugelschreiber,
einen Stabilo-Filzstift
einen Radiergummi
ein Lineal
einen Uhu-Stick
und einen Zirkel

jetzt kann man sich natürlich fragen "Hä? Was soll das denn jetzt?" Und richtig. Es gibt erstmal keinen Sinn. Aber jetzt verknüpfe ich (im Kopf) die Sachen und stelle mir dabei bildlich vor, wie ich die Sachen aus dem Regal nehme und damit zur Kasse laufe.

Also der blinkende Kugelschreiber ist also superprogressiv und modern, der Stabilo-Filzstift ist vielleicht nicht gerade stabil, aber die Begriffe passen so toll. Der Radiergummi geht aufs resignieren, weil man da schließlich vorher immer was falsch hingeschrieben hat, wenn man mal was radieren muss. Ein Lineal hab ich in der Schule immer als Pseudo-Geodreieck misbraucht, weil ich zu faul war mir eins zu kaufen. Der Klebstoff fixiert Sachen und der Zirkel hilft beim konstruieren. Also eigentlich alles ganz logisch verknüpft, nur halt um 2 Ecken gedacht.

Der klassiche Lernprofi sagt jetzt natürlich: "ahja, super Sache, aber mein Skript ist so dick, da komm ich doch mit den Filmszenen durcheinander!" Haha, die Methode ist natürlich auch noch lange nicht zu Ende. Da hilft dann natürlich die Stufe 2 des ganzen. Verknüpfe die Filmszenen logisch zu einem FILM, der sich immer an den richtigen Orten abspielt! Soll heißen: Man läuft in Gedanken immer den selben Weg entlang und lässt die Filmszenen thematisch "Nebeneinander" dort abspielen, wo die Themengebiete zusammenpassen.

Für die Zink-Geschichte laufe ich also z.B. von meiner Wohnung aus an die Uni. Die Strecke bin ich 1000 mal gelaufen und kenne alles (bildlich) auswendig. Das erste Kapitel spielt so also daheim im Schlafzimmer, dann geht es unter die Dusche und in den Keller etc.. Am Ende bin ich dann an der Uni im Chemiegebäude und später dann sogar in der Stadt irgendwo angekommen. Man braucht natürlich ein paar kreative Ideen, aber ich finde so macht das Lernen wesentlich mehr Spass, als einfach nur stur was auswendig zu lernen.

Und es ist ein echt guter Film geworden. 17 Seiten Drehbuch, es gibt alles, was ein Hollywoodschlager so braucht. Sex, Drogen und Gewalt. Ein echter FSK 21 Film sozusagen. Aber es gibt ein Happy-End, denn am Ende stirbt der Superheld des Films (also ich). ;-) Achso, die URL zum Film ist: http://docs.google.com/Doc?id=dfzt5xcf_0csz5vfcr
Ich hoffe nur, der Blödsinn wird NIE wirklich verfilmt ;-)

Zusage für Diplomarbeit

Normalerweise ärger ich mich ja, wenn vor 10 das Telefon klingelt. Eigentlich ärger ich mich teilweise auch noch, wenns "schon" um 16 Uhr klingelt. Aber heute war das mal anders. Es gab ne Zusage zur Diplomarbeit bei untiger Firma.

Beginn: Dienstag 1. April (nein, kein Scherz) und angeblich freuen die sich schon auf mich. Ein Indiz dafür, dass mich dort wohl keiner kennt, hihi. Beim Felix wohnen geht wohl auch klar, sorry@französische Praktikantin ;-) Aber bin ich garnicht traurig drum, es kann Praktikant(innen)technisch eh nur schlechter werden als in den USA, und wenn man im Post weiter unten schon mit so tollen Internetbildern Vorurteile hegt, dann wird man am Ende eh nur enttäuscht sein *g

Zum Fachlichen: Ich werde 30 Wochenstunden als REACh-Process-Owner (REACh = neues EU Chemikaliengesetz) arbeiten und in weiteren 30 Wochenstunden die Ergebnisse zusammenfassen/abstrahieren/in Diplomarbeitsform pressen. Wird also recht locker, dann arbeite ich 10 Wochenstunden weniger als sonst immer ;-). Konkret heißt das, ich (prä-)registriere die Chemikalien bei der Europäischen Chemikalienbehörde, analysiere die unternehmensinternen Stoffströme und werde denen die Prozesse ein bischen umkrempeln. Hab mir mit dem REACh-Thema was tolles ausgesucht hoffe ich. Das Thema ist nämlich sowas von unbeliebt und bescheuert, dass man echt total crazy sein muss, um mit sowas anzufangen. Also genau mein Ding, da alle Attribute auf mich zutreffen. ;-)

Aber es ist ne echte Win-Win-Situation, ich bekomm für die Diplomarbeit schon ganz ordentlich Kohle, darf das machen was mir Spass macht (fachlich betrachtet, Praktikantinnen usw. lassen wir mal außen vor) und die Panacol-Typen bekommen nen ziemlich billigen, aber trotzdem hoch motivierten Diplom-Chemiker.

Sonntag, 24. Februar 2008

Schon wieder Nachtschicht

Jo... Samstag abend ging es wieder in die Nachtschicht. Natürlich nur die beiden Supersingles Gümmi und ich ohne Gangstatus, der Rest des Gangpotentials hatte natürlich wie immer keine Lust/Zeit. Es gab folgende besondere Vorkommnisse bzw. "special exceptions" in der Fachsprache:

Gümmi musste neben seiner Jacke auch noch seine Tel. Nr. an der Garderobe abgeben, die Kollegin sucht grad nen neuen Freund. Hui, hui :-) Vermutlich sah ich dabei zu seriös aus, ich durfte nämlich einfach nur meine Jacke abgeben. Gümmi war davon natürlich gleich mal so nervös, dass er innerhalb von 5 min seine Bezahlkarte verschlampt hat, 5 Euro sinnlos-Cashburn für eine Ersatzkarte ;-)

Drinnen wurden wir dann ZWEIMAL von Schwulen angegraben. Also eigentlich nur der Gümmi. Aber hey, es kann nicht jeder den Gümmi-Knackarsch-Bonus haben ;-) Fernerhin wurden wir noch von einem fertigen Typen gefragt, ob wir ihm Drogen verkaufen können, weil wir noch so fit aussehen. Plötzlich war ich also als kompetenter Ansprechpartner also wieder gut genug und mit am Start. Mein fieser Plan wäre gewesen: "Gib erst Geld, ich hols dann" und ihm dann natürlich keine Drogen verkaufen (man hat ja auch keine, die man verkaufen könnte). Dann soll er nämlich damit mal zur Polizei "Hey, die beiden da haben mir KEINE Drogen verkauft". Dann sag ich gnadenlos "Stimmt". Dieser Spezialtrick empfliehlt sich natürlich nicht bei der Russenmafia. Hm..eigentlich bei garkeiner Mafia wenn ich mirs recht überleg. Bei 3 kräftigen Schlägertypen auch nicht. Eigentlich ist schon bei einem einzigen kräftigen Schlägertyp abzuraten. Bei einem schwachen Schlägertyp mit Messer auch. Naja ok ich sehs ein, der Trick ist schlecht, die zu berücksichtigenden Sonderfälle sind einfach zu groß. ;-)

Was lerne ich daraus? Ich muss mittelfristig meine Ausstrahlung optimieren. Garnichtmal der Mädels wegen, erstmal nicht mehr wie ein Drogendealer auszusehen wäre schonmal ein guter Anfang. Oder ich werde doch noch Professor, denn die denken immer nur an Stoff.

Samstag, 23. Februar 2008

Ohne Worte

Naja unpassend zum Titel, doch ein paar Worte...aber nur die nötigsten, bin immer noch mit Kopfschütteln beschäftigt, denn: Freitag. Big Battle against the Prüfungsamt. ;-) Öffnungszeiten 10.00-12.00. Zumindest offiziell. Es war aber keiner da und auch kein Schild an der Tür. War bestimmt nur ne extended Pinkelpause oder sowas, aber länger als 5 min vor der geschlossenen Tür rumcampen wollt ich jetzt auch nicht. Außerdem gilt das Prinzip "öffentliche Verwaltung": Die Kunden laufen schon nicht weg und kommen halt nächste Woche wieder. Richtig.

Nächste Station: Informatik-Service Center. Dort habe ich erfahren, dass mein Account nicht geht, weil er gelöscht wurde. Und zwar "gelöscht wg EXM" (wegen Exmatrikulation).

Komisch, dass man nichtmal ne Mitteilung bekommt, dass man exmatrikuliert ist?? Oder schicken die das nicht mehr per Post, sondern per Email und es ging an die Martin.Albert@B(!)mx.net adresse, dies garnicht gibt?? Wieder freischalten vom Account geht natürlich nicht, der einzigste, der das hätte machen können ist zur Zeit nicht da. (Wo auch sonst). Aber ich kann ja nen neuen beantragen. Hab ich dann also gemacht.

Aber hey, nichts gegen die öffentliche Verwaltungsstruktur. Muss man bei sowas die Schuld bei sich selbst suchen und an sich selbst arbeiten und nicht immer einfach nur alles auf die andern schieben. Ab sofort frage ich also einfach jede Woche mal nach: "Hey, bin ich eigentlich noch immatrikuliert?"

Donnerstag, 21. Februar 2008

Vorstellungsgespräch

Heutiger Programmpunkt: Vorstellungsgespräch in Frankfurt (Oberursel). Die Frage des Tages war also: Skelletkostüm oder Anzug? Der strategische Plan ist natürlich nach wie vor die Übernahme des Ladens mit der gestern beschriebenen Big-Boss-Tocher-Abschleppen-Taktik. Dazu wäre dann eigentlich ja Skelletkostüm angesagt gewesen, um den Gruselfaktor der Aktion zu unterstreichen. Vorläufig ging dann leider erstmal der Anzug. Man weiß ja nicht, wie die Leute da so drauf sind und man will sich langsam herantasten. Nicht dass sie gleich am ersten Tag den äh richtigen Eindruck von mir bekommen ;-)

Also erstmal ab nach Frankfurt gefahren und mit der Frau Scheff diskutiert. Nicht übermäßig fachlich, eher die potentiellen Rahmenbedingungen. Natürlich hab ich mich auch mal nach der Wohnungssituation erkundigt. Dabei kam dann so nebenbei raus, dass äh gleichzeitig mit mir eine französische Praktikantin anfangen wird und dass ich mit der ja dann in eine WG ziehen kann. WOW, MANN! Ich mein, nicht, dass man im Leben Vorurteile haben soll.... aber.... "Französische Praktikantin"... Ich weiß ja nicht an was ihr da so denkt, aber wenn ich nachts von französischen Praktikantinen träume, sieht das ungefähr so aus:

Und hey: Seit Bill Clinton haben französische Praktikanten ihren strategischen Marktwert vervierfacht! Natürlich wäre das ne supertolle Sache, da kann ich echt mal wieder seit langem meine äh language-Skills aufpeppen und die interkulturelle Kompetenz leveln. ;-) Ich seh schon, das wird ne echt stressige Diplomarbeit, wenn die mich denn nehmen sollten. Schließlich laufen dann gleich drei Projekte parallel: Diplomarbeit, Schefftocher-Aktion und französische Praktikantin. Leider werd ich in der Praxis wohl doch aus Kostengründen beim Felix einziehen, wenn das irgendwie klappt. Und verdammt, Diplomarbeit ist leider kein Praktikum, da muss ich schon mirzuliebe für Ergebnisse sorgen und hab wohl keine Zeit für Zeppelinaktionen... *heul. Aber mit irgendwas muss ich mich ja jetzt hier auch motivieren!

Dienstag, 19. Februar 2008

Diplomarbeitsplatz?

Mist, verdammt. Hab eine Einladung zum Vorstellungsgespräch in Frankfurt (Oberursel) für eine externe Diplomarbeit. Trotz Blog und Studivz-Profil.

Aber warum "verdammt"? Freut man sich da nicht normalerweise? Es gibt da natürlich schon einige Nachteile. Wenn ich dort jetzt genommen werde, ist der "alte" Plan gestorben die Karlsruher-Kuchen-Gang feindlich zu übernehmen und mit Copyrightverletzungsklagen zu überziehen. ;-) Aber leider hab ich ja von Michelin@Karlsruhe per Email ne Absage bekommen und von allen anderen Firmen bisher noch überhaupt keine Rückmeldung. Meine Chance auf Gang-Status@Frankfurt geht dort auch vorläufig noch gegen Null, ich kenn da nämlich "nur" den Felix. Und Gang-Status.... ihr wisst ja, erst ab 3 Personen und so...

Aber ich darf mich nicht zu früh "ärgern", am Ende versemmel ich ohnehin das Interview. Ich werde auf jeden Fall das German Gang Kartenspiel mitbringen und ein paar Videos aus USA zeigen ;-) Der Alternativplan, falls ich dort doch genommen werde, steht aber auch schon: Die (hoffentlich vorhandene) Tochter des Geschäftsführers daten, nach 2 Wochen heiraten und dann den ganzen Laden feindlich übernehmen. Werd mir aber vorher noch vom Jürgen ein paar Flirt-Tipps einholen müssen, bin nämlich etwas aus der Übung.

Vermutlich läuft das aber eher so wie sonst auch: Ich tauche aus dem "Nichts" auf, sorge dann erstmal mit meiner für-alles-total-begeistert-sei und neugierigen Art für jede Menge Wirbel, hinterlasse mit diversen Special-Blödsinnsaktivitäten einen bleibenden "Eindruck" und muss dann aber, wenns am schönsten ist, auch schon wieder weiter zur nächsten Station....

Lerntipps Teil 2

Fortsetzung der Serie "Lernen mit MrAlbi". Unschlagbare Tipps für das Prinzip "Hey, die Klausur ist echt gut gelaufen, ich hätte fast bestanden!"

Heute also Lerntipp Nr. 2: Lerngerüchte, die einfach nicht stimmen.

1) Lerne nur mit Motivation.
Diese Aussage ist natürlich total bescheuert. Dann kann mans auch gleich lassen. Oder kann mir vielleicht mal einer sagen, wann man sich für ProWi mal motivieren kann? Motiviere dich, mit Aussagen wie "Ich hab kein Bock den Scheiss nächstes Semester nochmal zu lernen" oder "Ha! Ich werde den Reini-Benchmark knacken!" Unrealistische Annahmen wie "Ich schreib ne bessere Note als die Eva" sind aber zu unterlassen.

2) Lerne bei absoluter Ruhe
Jaja, ist auch totaler Schwachsinn. Da pennt man ja noch schneller ein, als ohnehin schon. Ein gesundes Mittelmaß zwischen "Am Flughafen lernen" und "bei absoluter Ruhe" ist ganz ok ;-) Und mit Oropax drin hört man das Ohrenpfeifen vom letzten Discobesuch nur noch lauter.

3) Nachts lenkt einen keiner beim Lernen ab
Sicher! Da sind die Leute in USA wach und auch die ganzen anderen Nassbirnen, die ihren Tagesrhytmus verschoben haben. (So wie ich). Die optimale Lernuhrzeit ist so um 8 Uhr früh. Da sind die seriösen Leute schon auf der Arbeit und die fiesen Kiffertypen schon ne Stunde im Bett. Dazu macht es sogar eventuell Sinn den eigenen Tagesrhytmus so zu verschieben, dass man um 7 Uhr morgens aufstehen kann.

4) Stelle einen Lernplan auf
Das allerschlimmste was man tun kann. Da sieht man erstmal, wieviel man überhaupt lernen muss und somit ist die Motivation total im negativen Bereich angekommen. Außerdem gilt: Wer immer nur plant, der kommt währendessen natürlich nicht zum Lernen. Deshalb: Don't do it!

5) Alle 45 min eine kurze Pause einlegen.
Dieser Tipp ist einfach nur von der Zigarettenmafia in die Welt gesetzt worden, um die Leute zum Rauchen anzustiften. Und schaut euch den Chris an, damit lernt man auch nicht besser. Also einfach diesen Pseudotipp ignorieren und 12 Stunden ohne Pause durch. Na gut, eine Pinkelpause ist genehmigt. Besser: Windeln

6) Arbeitsplatz optimal gestalten
Ich sag euch mal was. Wenn man ca. 2 Tonnen Skript pro Fach am Start hat, ist dieser Tipp völlig unpraktikabel. Und das Genie überblickt das Chaos.

7) Vor dem Einschlafen nochmal kurz ins Buch schauen
Auch ein doofer Tipp. Man ist beim Lernen doch eh immer kurz vor dem Einschlafen. Besser ist: Das Buch vor der Klausur aufessen. Nicht dass dadurch der Stoff Matrix-mäßig schnell aufgenommen wird, aber man ist hinterher krank und muss die Klausur nicht mitschreiben.

8) Öfters mal einen Spaziergang
Jaja. Da kommt man also nachts um 3 auf die Idee "Ich mach jetzt nen Spaziergang"??? Da muss man dann aber auch wenigstens ne Bierflasche mitnehmen, dass es pesudomäßig so aussieht als kommt man grad von ner Party. In USA ist das dann natürlich nicht erlaubt, da macht man also lieber ne Spazierfahrt. (Ohne Bierflasche). Aber hier in D halten einen die Bullen bestimmt auch an, weil es so aussieht, als ist man auf Einbruchstour. Also auch ein Tipp, den man ignorieren muss.

Und wie heißt es so schön: Wer alles kann, der besteht auch die Klausur.
Und: Professoren denken immer nur an Stoff. Die Chiller....

Sonntag, 17. Februar 2008

Wir lernen bis wa umfalln *sing

Wer vorurteilsmäßig behauptet, dass "sinnlosen BWL-Bullshit auswendig lernen" arschlangweilig ist..... Der hat natürlich völlig recht. Aber wer mich kennt, der weiß, dass man auch hierbei durchaus noch seinen Spass haben kann. Natürlich nicht ganz so viel Spass wie bei anderen Opportunitätszeitverbringungsaktionen (wie z.B. "die Bong kicken" oder "in den Strip-Club gehen"), aber nichtsdestotrotz gibt es hier ab sofort täglich einen neuen von mir persönlich zusammengestellten (und ultimativen) Lerntipp. Wer diese Tipps anwendet kann dann auch in der Klausur die einstellige Addition in drei Stunden garantiert falsch lösen. ;-)

Also fangen wir mal an.
Heute: Tipp 1: Mind Maps
Eine Mind Map ist eine grafische Darstellung, die Beziehungen zwischen verschiedenen Begriffen aufzeigt.

Zum Lernen ist das Mind Mapping deswegen gut geeignet, da in kreativen Schritten eine möglichst griffige Darstellung des Lernstoffes erarbeitet wird, und später weiter durch systematisch wiederholte Beschäftigung mit dieser Wiedergabe der gelernte Stoff gefestigt wird. Eine solche übersichtliche Anordnung der semantischen Struktur des Wissens fördert die stabile Erinnerbarkeit über lange Zeiträume. Beim Aufbau der Mind-Maps sollten einem Ast nicht mehr als 7 Unteräste zugeordnet werden. Dies fördert, dass man sich die Mind-Map während des Lernens fotografisch merkt und in der Prüfungssituation in Gedanken systematisch durchgeht. So lassen sich auch umfangreiche Informationen wie Vorlesungsskripte und Ähnliches reproduzieren.

Und das tolle daran: Man kann damit auch die German Gang aus USA abbilden. Also echt mal ein real-life tauglicher Tipp! Und wenn also jetzt in der Klausur ne Frage kommt wie "Nennen sie die drei Oberboschler", dann kann ich völlig auswendig und instantan antworten: Hey, das ist der Jürgen, der Sebastian und der Sven ;-). Wie immer habe ich nur ein Problem: Ich schreib einfach die falschen Klausuren. Oder anders formuliert: Den Blödsinn, den ich so im Kopf hat, hat sich halt noch nicht bis zur Uni durchgesetzt. Wird Zeit, dass ich auch Prof. werde, dann dürfen die Studenten was vom Dämitsch-Koeffizienten auswendig lernen.

PS: Wie immer ist völlig klar: Gang-Status erst ab drei Personen. (Sorry Young Mechanics und Superblondinen!)

Freitag, 15. Februar 2008

Freakquadrat

Oh nein, die Abstrusität meiner Situation wird stündlich schlimmer! Nicht weil ich die letzte Uni-Party des Semesters verpasst habe... Nein, ich habe nicht nur keine Wohnung, sondern auch noch den total krank verschobenen Tagesrhytmus. Diese Kombination machte es notwendig total abgefreakterweise im OC-Kaffeezimmer vom Felix die ganze Nacht über durchzulernen, bis halt die Uni-Verwaltung morgens um 9 aufmacht. (Bei den Reinis war gestern abend einfach zu große Unruhe zum Lernen, die gesamte Lau-Truppe war am Start).

Wenigstens der Big Battle against the Verwaltungsgebäude hat einen Sieg gebracht: Ich bin angeblich ordnungsgemäß ruckgemeldet und ich soll den Brief einfach wegschmeißen. Auf jeden Fall hab ich mir von der Frau Process-Ownerin das lieber mal schriftlich geben lassen. Weil jede Wette: In 2 Wochen bekomme ich das nächste Schreiben, war schließlich letztes Semester schon so.

Mir wurde obendrein auch noch seit gestern mein Uni-Account gesperrt. Jetzt komm ich nicht mehr ins Uni-Netz (bzw. WLAN) und kann auch keine Uni-Account-Mails mehr abfragen. Ich bin mir sicher, dass das auch wieder was mit irgendwelchen FALSCHEN Exmatrikulationsgeschichten zu tun hat... Also eine neue Front: Big Battle against the Informatik-Service Center, ich hab ja sonst nix zu tun....

Meine neuste Theorie: Der Uni-Präsident hat eine für alle Ämter geltende Richtlinie verabschiedet: "Martin A. wird hart geschickt". Wenn das so weitergeht muss ich echt mal den Jean-Luc zitieren: "und testen, ob meine Axt noch Knochen schneidet" ;-)

Donnerstag, 14. Februar 2008

ARGH

ALTOR! Die Leute vom Verwaltungsgebäude.... Naja, kein weiterer Kommentar. Der "Big Battle against the Verwaltungsgebäude" eröffnet eine neue (aber altbekannte) Front. Heute morgen kam folgender Brief:

Vermutlich wieder genau das selbe Problem wie letztes Jahr: Ich habe zwar meinen Studienbeitrag ordnungsgemäß überwiesen, die raffens nur einfach nicht, dass ich ein vom Land Rheinland Pfalz gefördertes Zweitstudium habe und nicht "normal" bin und somit keine 870 € zahlen muss. (Ich dachte das mit dem nicht ganz normal hat sich bereits rumgesprochen?). Und es ist mir völlig egal, ob die dafür kein "Häkchen im Computer" haben und ob der Brief vollautomatisch kommt! Jetzt darf ich da morgen wieder aufkreuzen und nen Kick-Ass-Attack machen. Und das bei den unchristlichen Öffnungszeiten von 10-12 Uhr! Weil telefonisch bekommt man da ja erfahrungsgemäß nie den Process Owner!

Also nochmal alles mental zusammenfassen. Der Big Battle against the Verwaltungsgebäude besteht zur Zeit aus:
Battle against the Chemieprüfungsamt (=Diplomzeugnis)
Battle against the BWL-Prüfungsamt (=Prüfungsanmeldung)
Battle against the Controllingabteilung (=Antrag LHG Kostenstelle)
Battle against the Amt für Studienangelegenheiten (=die obige Exmatrikulationsgeschichte)
Battle against the Zink-Lehrstuhl (=Die Prüfungen selbst gut bestehen)

Da hilft jetzt echt nur noch 100% meiner time-expenses in die "military" zu stecken, bei sovielen Gegnern... Nächstes mal greif ich mal lieber napoleonmäßig die Russen an, da hab ich dann ne faire Chance!

Und noch mein abschließender Tipp für alle, die das mit dem Studium noch vor sich haben: Einfach GANZ NORMAL studieren. Also: Keine Zusatzscheine machen, die aufs Zeugnis sollen, nicht den Studiengang wechseln, kein externes Industriepraktikum machen und auch bloß kein Auslandspraktikum mit englischen Formularen. Dann kann eigentlich nicht viel passieren.

Valentinstag

Na, der 14. Februar. Was ist wohl heute? Genau! Der ultimative Männer-sammeln-dick-Minuspunkte-bei-ihren-Freundinnen-Tag, wenn sie ihn denn vergessen und nicht ordentlich romantisch sind. Romantik auf Knopfdruck sozusagen. Der offizielle Fachbegriff ist "Valentinstag". Ich hab natürlich dran gedacht. Bringt natürlich grad nicht so viel, so ohne Freundin *g

Aber Glück im Unglück hab ich natürlich schon, denn an diesem Tag ist alles mindestens doppelt so teuer, was nur im entferntesten an Mädels verschenkbar ist und/oder herzchenform hat. Nicht dass ich nicht doch was hätte verschenken können, aber... Immerhin sammel ich jetzt heute mal keine Minuspunkte hoff ich. Man muss ja positiv denken. Der Plan ist: vorhandene kreative Ideen werden für nächstes Jahr aufgehoben. Aber dann vergess ich dann den V-Day bestimmt wieder. Ich habe fernerhin in meiner V-Day-Analyse festgestellt, dass dieser Tag marketingtechnisch echt toll gewählt wurde. (Von wem eigentlich?) Mitte Februar ist der Weihnachtscashburn schon wieder geheilt, der Ostereinkauf hat aber noch nicht ausreichend Cash-Burn-Wirkung entfalten können. Hab derweil noch folgendes Bild parat.

Ist nur falsch bedruckt, ich bin nämlich schon 26!

Mittwoch, 13. Februar 2008

21

Heute gings ab ins 21. 21? Was ist das? Nein, das ist kein Stripclub ab 21 (schade), sondern ein ganz normales Restaurant in Kaiserslautern. Der Name kommt einfach nur vom Stockwert.

Und nein, es ist wirklich ganz normal, also NOCH normaler als der Yacht Club. Keine Bedienungen in Unterwäsche oder so. Es war schließlich auch ein seriöser Anlass: Der Besuch des Bundesvorsitzenden der LHG, Daniel George, der auf einer Podiumsdiskussion über Hochschulpolitik eingeladen war. Die Diskussion war natürlich superspannend. So ähnlich wie die Vorlesung beim Zink. Aber egal. Von oben war die Aussicht halbwegs gut:

Kommt natürlich weder an Chicago noch an San Francisco ran, aber man kann in KL halt nicht alles haben. Der Friedrich und die Julia waren zufällig auch da, ihren Jahrestag feiern. Und das einen Tag vor Valentinstag. Die Glücklichen ;-) Achso, ein Abschlussfoto mit meinem Big Boss musste natürlich auch noch sein.

Weil wir vor dem Fotoschießen aber schonmal runtergefahren sind, haben wir den Müllmann noch fieserweise verwirrt. "Hä?? Ihr wart schonmal hier?" -Ja. "OK, hab schon gedacht. Ich hab heut nämlich noch nix geraucht!".

Sonntag, 10. Februar 2008

Nachtschicht

Wieder den ganzen Tag gelernt. Naja, fast. Es war ja Samstag-Abend, deshalb gings noch zum Gümmi nach Kaiserslautern, zwecks Nachtschicht-Visit. Natürlich ohne Gang-Status (nur zu zweit). Dort war FOTOVERBOT !!! ARGH! Egal, hab 3 Stück gemacht. Aber nur schlechte... sorry.

Fernerhin haben wir ausgerechnet, dass man im Leben insgesamt nur ca. 1000 Samstage zur Verfügung hat. (Es gibt 52 Samstage im Jahr, und man kann ja nur die von 15-35 Jahren rechnen, sonst ist man ja entweder zu alt oder zu jung ;-)) Dort wars eigentlich ganz nett, leider war natürlich der oberkrasse Ohrendämitsch angesagt. Der DJ-Penner hat nämlich 300 Trillerpfeifen in die Menge geschmissen. Und scheinbar waren alle auf der Tanzfläche so dermaßen gewerkschaftsnah, dass die davon pausenlos gebraucht gemacht haben! Das schlimme aber war, dass man die 100 Trillerpfeifen garnicht so wirklich gehört hat, weil die Musik ohnehin schon so laut war..... Der Plan für morgen war ja "in Ruhe lernen", aber das kann ich jetzt wohl wegen dem Pfeifen erstmal vergessen.

Samstag, 9. Februar 2008

Schokokekse

Heute war wieder Big-Battle against the Prüfungsamt angesagt. Das bedeutet: Den ganzen Tag für die Diplomprüfungen lernen. Von früh bis spät. (Also äh mittags bis nachts). Die Zeit wird nämlich langsam knapp. Aber die Lernmotivation war extrem hoch, denn die Prüfungsamt-Typen haben mich herausgefordert, indem sie gemeint haben "Wieeee.. sie wollen alle 6 Diplomprüfungen in einem Semester machen?????? Sind sie sicher??? Das gabs ja noch NIEEEE!" Nassbirnen sag ich nur. Aber wenn die Penner nach über einem Jahr (!) nicht in der Lage sind mein Diplomzeugnis mal fertig zu bekommen, weiß ich schon warum die mir davon abraten.... ;-) Am Ende haben die schiss, dass ich täglich vorbeischaue und zwei Zeugnisse einfordere.

Und Altor, was man beim Lernen so alles lernt.... Ne Schachtel Bananen-Schokokekse von Leibniz hat genausoviele Kalorien wie 1,5 Liter Cola. Achso, nee, nicht die Schachtel, sondern die Kekse mein ich. Nämlich genau 630. Weil ich beides den Tag über leergemacht hab war ich also schon bei 1260. Und ich wunder mich noch warum ich zum Abendessen garkeinen Hunger hatte.... So einfach kann man natürlich auch den Daily-Calorie-Punch ersetzten.

Donnerstag, 7. Februar 2008

Seminarvortrag

Gestern noch im Skelettkostüm an Fasching sinnlos rumgealbert, heute musste dann leider der doch mal notwendige 180°-turn zum "Superseriös-Modus" durchgeführt werden. Weil: Es stand der Seminarvortrag an. Die Folien wurden natürlich nach dem Durchmachen der Nacht früh um 6:00 früh fertig, ne Stunde eher als notwendig. Beim nächsten Mal kann ich also ruhig alles etwas gemütlicher angehen ;-)) Trotzdem. Durch die nicht besonders solide Vorbereitungsmethode stand das Prinzip "Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit" an. Es mussten also schon die harten Geschütze mit Anzug und Krawatte aufgezogen werden, damit die BWL-Profs und -Typen nicht auf die Idee kommmen am Ende noch schlaue Fragen zu stellen. Natürlich habe ich in letzter Zeit nur die Skelett-Typ-Special-Moves eingeübt gehabt, so dass die "Seriöse-Anzug-Posen-Skills" gnadenlos eingerostet sind. Habe ich in der übrigen Stunde natürlich direkt mal üben müssen. Auch ein halbwegs ernster Blick ist erst noch in der Erprobunsgphase:

Am Ende liefs aber zum Glück ganz gut. Das obige Prinzip schien echt zu funktionieren. Und auch die schriftliche "Betaabgabe" wurde vom Lehrstuhl gleich als "tolle Endabgabe" anerkannt. Witzig war der Vortrag vom Kollegen über die Zukunft des Internets. Es hat berichtet, dass es in Zukunft immer mehr sogenannte "Blogs" geben wird. (Komisches Teil) Dabei sind die Leute da angeblich etwas bescheuert. So schreiben sie angeblich über total banale Dinge, z.B. wie sie in den Supermarkt einkaufen gegangen sind. Äh... ja. Natürlich musste ich mir das Lachen direkt mal verkneifen und hab den Eintrag "Gestern war ich mit den Reinis im Supermarkt, wir haben Sääääft gekauft" lieber mal verschwiegen.

Hinterher war noch LHG Sitzung. Wieder ne seriöse Angelegenheit. Wir haben nochmal den Wahlkampf diskutiert und den politischen Gegner genaustens analysiert.

Im speziellen kam natürlich der Superblondinenbonus der politischen Gegner zur Sprache. (Der uns natürlich fehlt). Argumentativ konnten wir dem schließlich nichts entgegensetzten. Aber als Vorsitzender muss man dennoch zur Problemlösung beitragen und zum Glück hab ich in den USA doch so einiges gelernt. Auf diese Weise konnte ich sofort den passenden Vorschlag machen: Die LHG wird sich einen Bang-Bus anschaffen. Natürlich in gelb. Die Finanzierung steht zwar noch aus, aber auf diese Weise können wir dann unseren LHG-Superblondinenbonus schneller steigern als die Jusos. Dann klappts nächstes mal wieder mit einer Verdopplung der Sitzzahl. Achso, natürlich war das ganze nicht ausschließlich meine Idee, sondern war vom Guido W. geklaut (mit seinem sog. Guidomobil).

Bang-Bus werden wir das ganze natürlich auch nicht nennen, wir brauchen wie immer noch einen Decknamen. Vorschläge bitte an mich ;-) Und hey, jetzt bin ich gerade äh 33 Stunden wach. Zeit ins Bett zu gehn ;-)

Flammkuchen

Eigentlich ja total gestört. Morgen 9 Uhr Vortrag zur Seminararbeit und meine Folien sind noch nicht fertig. Und weil mein Schlafrhytmus schon wieder total kaputt ist, hilft nur eins: Die Nacht durchmachen und erstmal gut was essen gehen beim Flammkuchen-Allyoucaneat. Garnichtmal so leicht zu organisieren, man braucht dazu nämlich mindestens 8 Personen. Auf die Reinis kann ich bei sowas eh nicht zählen, die essen nur Pizza. Fernerhin gibt es mit 8 Leuten immer ein Problem, das schon in der Theorievorlesung "Organisation und Peronal" behandelt wurde: Ab 7 Leuten bilden sich Subgruppen! Egal, am Ende waren wir zu zehnt, mehr als erwartet.

Um den Maximum-Corporate-Dämitsch zu inflicten, musste man natürlich möglichst viel essen. Ob einem hinterher schlecht ist fällt dabei nicht wirklich signifikant ins Gewicht.

Die anderen Gang-Members waren natürlich auch gut dabei. Am Ende waren wir sowas von voll.... dass ich jetzt hoffentlich trotzdem noch nen halbwegs gescheiten Vortrag für morgen zusammenbasteln kann. Essenspausen wirds die Nacht über jedenfalls nicht geben! Und endlich weiß auch, warum das Ding Flammkuchen heißt: Schnaps drüber und anzünden.

Dienstag, 5. Februar 2008

Rosenmontag

Martin A. 26 Jahre. Diplomchemiker. Bald sogar noch Diplom Wirtschaftsingenieur. Und was tut dieser Mensch am Rosenmontag anstatt für seine Diplomprüfungen zu lernen??? Ein Skelleton-Kostüm anziehen. Und natürlich nebenher Boschler-mäßig Pimp-Punkte sammeln. Und zwar auf dem Schillerplatz in Mainz. Sogar mit Gang-Status, denn es waren Gabber-Gandalf (aka Knaschd), der Xilef und die Lydia am Start.

Wer ist jetzt schon wieder Lydia? Das ist die neue Freundin vom Xilef und dabei muss ihn dafür echt mal für seinen guten Geschmack loben. Macht nämlich einerseits den supernetten, intelligenten und echt vernünftigen Eindruck, ist aber trotzdem sowas von cool drauf, dass Sie mit uns Flachpfeiffen bis nachts um 4 Party macht! Echt beeindruckend. Natürlich habe ich mir gleich vom Xilef den ultimativen Flirt-Tipp angeeignet: "Mädels im höheren Semester nach Skripten fragen und nicht mehr zurückbringen." Im "Skripte nicht zurückbringen" bin ich zwar schon ganz gut, aber mit "Mädels im höheren Semester" ist es jetzt leider zu spät ;-). Wie immer habe ich die lebenswichtigen Informationen viel zu spät bekommen. Aber Themenwechsel: Was ging jetzt so in Mainz? Wie immer ging mein Skelettkostüm. War supergruselig.

Besonders, wenn der Dom-Scheinwerfer alles in ein tolles Licht rückt. Der Chris hatte natürlich auch ein tolles Kostüm. Sogar ein weiterer Vorteil oblag nur ihm: Er konnte trinken, ohne die Maske abzuziehen.

Nachdem die Bühne abgebaut wurde und sich die Szene aufgelöst hat, gings noch weiter durch die Clubs. Naütrlich geht in Mainz wesentlich mehr als in Lautern, keine Frage. Mit meinen bereits in Detroit eingeübten Special-Moves konnte ich ordentlich abgehn.

Achso, natürlich gabs wieder 1000 Kommentare zu meinem Kostüm. Der beste: "Wenn ich Dich umhaue, krieg ich 35 XP". Außerdem mussten sich natürlich n > 35 Leute mit mir fotografieren lassen. Dumm nur, dass ich die meisten Fotos wohl nie zu Gesicht bekomme, weil: Nicht mit meiner Kamera aufgenommen *g

Und ja, total ungerecht. Denn: Was hab ich alles schon im Leben probiert... Vollzeitstudium mit Klasuren, Seminararbeiten, Studienarbeiten, Diplomarbeiten, Vorträgen und oberstressigen Praktika ;-). Hat alles nix gebracht. Ein einfaches popeliges dämliches Skelettkostüm hätte völlig gereicht. Zumindest kam bisher noch nicht ein einzigstes Random-Mädel an "Hey Du, darf ich mal deine tolle Diplomarbeit über die massenspektrometrische Gasphasenanalyse von Glutaraldehyd und Adipinsäure lesen?".

Dann gings natürlich irgendwann heim. Und wow. Die Stadt war ja sowas von total im Eimer. Sowas von vermüllt, dass man echt 4 Promille gebraucht hätte, um da noch lustig heimgehn zu können.

Das Kostüm war natürlich auch total zugesifft. Ist inzwischen aber schon gewaschen. Aber schade dass es jetzt nach Fasching aufgeräumt werden muss... Ich wurde schon gefragt "Was machst Du denn jetzt, ohne das Ding?" und "Wirst Du jetzt auch wieder normal?" Ich muss sagen: Kein plan! Aber.... das Leben bleibt spannend und potentielle News gibts wie immer hier *g